Samstag 20. Januar 2018

kfb-Jubiläums-Reise 2017: Auf den Spuren von Dorothee Sölle

v.l.n.r.: Irene Franken (Frauengeschichtsverein Köln), Isabella Ehart (kfbÖ), Veronika Pernsteiner (kfbÖ), Maria Mies (Sölle-Weggefährtin), Schauspielerin Marianne Rogee (Sprecherin der Sölle-Texte), Bärbel Wartenberg-Potter (Vortragende), Frau Rosenberg (Saxophonistin)

 


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Aufbrüche aus der Widerständigkeit

2018: 60 Jahre Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung Österreichs

 

[Wien, 17.1.2018, PA] Ihren 60. Geburtstag feiert in diesem Jahr die „Aktion Familienfasttag“ der Katholischen Frauenbewegung Österreichs. Getragen vom ehrenamtlichen Engagement tausender kfb-Frauen in ganz Österreich hat sich - neben dem 1927 gegründeten ökumenischen Weltgebetstag der Frauen - die Aktion als einzige entwicklungspolitische Initiative „von Frauen für Frauen“ hierzulande profiliert und kann mit einem jährlichen Spendenaufkommen von durchschnittlich rund 2,4 Millionen Euro Partnerinnen in mehr als 100 Frauen-Projekten in Afrika, Asien und Lateinamerika unterstützen. „Herta Pammer, seinerzeitige kfbö-Vorsitzende, ist mit der Gründung des Familienfasttags aufgebrochen, den Hunger in der Welt zu bekämpfen“, so die gegenwärtige kfbö-Vorsitzende Veronika Pernsteiner, „wir kfb-Frauen heute sind unterwegs gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, für  die Durchsetzung von Frauenrechten und Menschenrechten im allgemeinen und weltweit, von Geschlechtergerechtigkeit in der Bildung, der Ökonomie, dem Finanzwesen  – für einen weitreichenden Systemwandel hin zu gerechten Strukturen, in denen Frauen gleichberechtigt und –ermächtigt aktiv sind“. Die Aktion Familienfasttag reihe sich mit ihrem Geburtstag in das Jubel-, Ge- und Bedenkjahr 2018 ein, das unter anderem 100 Jahre Frauenwahlrecht, 40 Jahre Frauenhausbewegung oder 70 Jahre Internationaler Tag der Menschenrechte markiere – aber auch an Ereignisse wie den Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland oder die Reichspogromnacht vor 80 Jahren erinnere: „Ich zitiere, was die Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden Österreichs, Schwester Beatrix Mayrhofer, in einer Grußbotschaft zum Jubiläum der Aktion Familienfasttag im Rückblick auf seine Anfänge, aber auch  mit Blick auf Spaltungsbestrebungen im  gegenwärtigen Europa und Österreich festgehalten hat“, so Veronika Pernsteiner: „Immer wieder laden Frauen zu wichtigen Gegenbewegungen ein, und die Widerständigkeit des Guten kann ganz neue Anfänge schenken.“

Steuersenkung kein Instrument der Sozialpolitik

Katholische Frauenbewegung Österreichs und Sozialstaats-Initiative „Christlich geht anders“ zum Regierungsprogramm

 

[Wien, 5.1.2018, PA] Kritik am Regierungsprogramm, das die Entlastung von GeringverdienerInnen durch steuerliche Maßnahmen verspricht, üben Katholische Frauenbewegung Österreichs und das von der kfbö mitgetragene Bündnis „Christlich geht anders“, das sich für soziale Gerechtigkeit auf Basis eines christlichen Menschen- und Weltverständnisses, mithin für einen starken Sozialstaat engagiert.

Vamos mujer

Nein zu Gewalt an Frauen

Appell der Katholischen Frauenbewegung Österreichs an Politik und Öffentlichkeit anlässlich der Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“

 

[Wien, 24.11.2017, PA] Einen Appell, das Bewusstsein für Formen und Ausmaß von Gewalt an Mädchen und Frauen zu schärfen und sich für verstärkte Maßnahmen bei der Gewaltprävention und – aufarbeitung einzusetzen, richtet die Katholische Frauenbewegung anlässlich der am 25.November startenden internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Mädchen und Frauen“ an Politik und Öffentlichkeit. [mehr]

Frank Gronendahl_pixelio

Die Menschenwürde verteidigen

Katholische Frauenbewegung Österreichs zu den Debatten um Sexismus und die Verstrickung von PolitikerInnen in rechtsextreme Kreise

 

[Wien, 15. November 2017, PA] Einen Appell zur Verteidigung der Menschenwürde richtet die Katholische Frauenbewegung Österreichs an Politik und Zivilgesellschaft vor dem Hintergrund laufender öffentlicher Debatten um Sexismus und sexualisierte Übergriffe auf Frauen einerseits und die Verstrickung von PolitikerInnen in rechtsextreme Kreise andererseits: „Zur Debatte steht die Menschenwürde“, so Veronika Pernsteiner, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreich, „die Menschenwürde von Frauen, die ein Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Übergriffen jeder Art haben, die Menschenwürde von Menschen, die nicht aus Österreich stammen oder etwa religiösen Minderheiten angehören“. Die Vorsitzende der kfbö erteilt damit jeglichen frauenfeindlichen, rassistischen oder gar antisemitischen Haltungen, Äußerungen und Handlungen eine Absage. Alarmierend sei vor allem, wenn derartige Haltungen, Äußerungen oder Handlungen auf Ebene politischer RepräsentantInnen wahrzunehmen seien, die als demokratisch legitimierte AkteurInnen ein auf den Menschenrechten ruhendes Verständnis von Demokratie zu vertreten und umzusetzen hätten. „Wir rufen auf zu Integrität, Wachsamkeit und Verantwortung“, so Pernsteiner im Blick auf die politische Kultur im Allgemeinen und die laufenden Regierungsverhandlungen im Besonderen.

(Arbeits-)Zeit-Politik menschen- und gesellschaftsgerecht ausgestalten

Enquete zum Arbeitsfreien Sonntag im Sozialministerium

 

[Wien, 7.11.2017, HP] Am 7.11. fand im Sozialministerium eine gemeinsame Enquete mit der Allianz für den freien Sonntag Österreichs zum Thema Zeitsouveränität statt, bei der im Beisein von Sozialminister Alois Stöger und Bischof em. Maximilian Aichern über die Frage, wie Menschen ein Mehr an Selbstbestimmung über ihre Lebens- und Arbeitszeit bekommen können, diskutiert wurde. Eine wesentliche Thematik war der Zusammenhang von freiem Sonntag bzw. gemeinsamen freien Zeiten und Zeitsouveränität sowie Zeitwohlstand.

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