Tuesday 19. November 2019

Mitbestimmen: Wahlaufruf der Katholischen Frauenbewegung

Aufruf zu Wahlbeteiligung und demokratiepolitischem Engagement

 

[Wien, 20.9.2019, PA] Die Katholische Frauenbewegung Österreichs ruft alle in Österreich Wahlberechtigten dazu auf, bei der bevorstehenden Nationalratswahl am 29. September von ihrem Recht Gebrauch zu machen und den künftigen Weg Österreichs mitzubestimmen: „Unser Appell richtet sich insbesondere an die Frauen, die gerade einmal seit 100 Jahren wählen dürfen in diesem Land: nutzt Euer Recht und bekennt Euch damit zum Wert der Demokratie“, so kfbö-Vorsitzende Veronika Pernsteiner. Angesichts wachsenden Autoritarismus und Tendenzen in der Politik, Prinzipien der Demokratie zu unterlaufen, gelte es, mit der Beteiligung an der Wahl ein Zeichen zu setzen: „Eine Demokratie lebt dort, wo sie Menschen praktizieren und sich dafür einsetzen“.

Die kfbö rufe daher nicht nur zur Wahl auf, sondern mahne grundsätzlich demokratiepolitisches Engagement ein: „Sich in BürgerInnenintiativen für Geflüchtete zu engagieren oder im Betrieb für die Rechte von ArbeitnehmerInnen einzutreten, auf die Straße zu gehen und für Geschlechter- oder Klimagerechtigkeit zu demonstrieren: es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten“. Im Zusammenhang mit der bevorstehenden Nationalratswahl unterstützt die kfbö die Initiative „Pass-egal-Wahl“ von SOS-Mitmensch, die am 24. September in Österreich lebende Personen ohne österreichischen Pass zur Stimmabgabe einlädt: „Ein demokratiepolitisch wichtiges Instrument, das sichtbar macht, dass nach wie vor mehr als 1,1 Millionen Menschen hierzulande von Mitbestimmung ausgeschlossen sind“, so Pernsteiner: „Das gilt es zu ändern: eine solidarische, demokratisch gefestigte Gesellschaft lebt von der Partizipation aller.“

Demokratiepolitik und Partizipation stehen unter dem Titel „einmischen-mitmischen-aufmischen“ derzeit im Zentrum der Bildungsarbeit der kfbö. So ist die Katholische Frauenbewegung Österreichs auch Mitglied des „Solidaritätspakts Zivilgesellschaft“, der sich „für den Schutz und Ausbau von zivilgesellschaftlichen Handlungsspielräumen, sozialer Sicherheit und Demokratie“ einsetzt und erst kürzlich einen „Demokratiereport“ veröffentlicht hat. „Wo die Zivilgesellschaft eingeengt wird, geraten die Schwächeren zuerst unter die Räder“, so Pernsteiner: „Und dazu gehören auch Frauen.“

Im Blick auf die bevorstehende Nationalratswahl mahnt die kfbö-Vorsitzende zur Orientierung an den den christlich fundierten Werten der Menschenwürde und Solidarität: „Wir entscheiden uns für den sozialen Zusammenhalt, für Geschlechtergerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit, für die Stärkung von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Sozialstaat, für ein Miteinander in Politik und Gesellschaft, das auf Wahrhaftigkeit, Respekt und Integrität beruht und die konstruktive Auseinandersetzung nicht scheut.“

 

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

Pressephotos der Vorsitzenden

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