Sunday 21. April 2019

Sozialhilfe neu: Zynismus gegenüber den Schwächsten

Katholische Frauenbewegung verlangt Existenz sichernde Leistungen für alle

 

[Wien, 26.3.2019, PA] Scharfe Kritik übt die Katholische Frauenbewegung Österreichs am derzeit vorliegenden Konzept der „Sozialhilfe neu“, das am 18. März den Ministerrat passiert hat und Ende Mai im Nationalrat beschlossen werden soll. „Der Entwurf bleibt weit dahinter zurück, die Existenz von Menschen zu sichern“, so kfbö-Vorsitzende Veronika Pernsteiner.

Katholische Frauenbewegung: Die Machtfrage stellen

Machtmissbrauch verhindern: Frauen fordern strukturelle Veränderungen in Kirche und Gesellschaft

[Wien, 7.3.2018, PA] Ein sach- und menschendienliches Verständnis von Macht sowie strukturelle Veränderungen in Kirche und Gesellschaft fordert die Katholische Frauenbewegung Österreichs, um unterschiedlichen Ausprägungen von Machtmissbrauch wirkungsvoll entgegentreten zu können. „Sexueller Missbrauch in der Kirche etwa ist primär Machtmissbrauch, und Machtmissbrauch primär ein strukturelles Problem“, so Veronika Pernsteiner, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs: „Die Frage nach Machtverständnis und Strukturen der Macht, die zu Missbrauch führen, ist zu stellen. Sie verlangt genaues Hinsehen, die Entwicklung neuer Perspektiven und deren konsequente Umsetzung.“ Macht als Spielraum dafür, Interessen durchzusetzen, müsse generell im Dienst der Menschenwürde und der Förderung von Gerechtigkeit und Gemeinwohl stehen. In der Kirche brauche es Reformen in der Amtsstruktur, die das bestehende Machtgefälle zwischen Männern und Frauen, Klerus und Laien aufheben, dazu eine radikale Wende in der Sexualmoral. Überall, wo Menschen Gerechtigkeit und Chancengleichheit verwehrt würden, hierarchische statt partizipative Ordnungen wirksam seien, drohe Machtmissbrauch: „Frauen haben das über lange Jahrhunderte leidvoll erfahren,“ so Pernsteiner, „ihr Kampf um Gleichberechtigung ist auf vielen Ebenen der Gesellschaft bei weitem nicht zu Ende gekämpft. In der Kirche ist er, wie u.a. die aktuelle Debatte um sexuellen Missbrauch offenlegt, mehr als ein Gebot der Stunde.“

 

Katholische Aktion: Eugenische Indikation endlich streichen

KAÖ-Präsident Wimmer unterstützt neuerlichen Anlauf, Möglichkeit zu Spätabtreibungen wegen Behinderung zu beenden – Beratung und Hilfe für Schwangere in Konfliktsituationen ausbauen.

Neue europäische Kampagne fordert Rechte für Menschen, Regeln für Konzerne!

Breite Allianz: Sonderklagerechte abschaffen, Konzerne zur Rechenschaft ziehen

 

[Wien, 22.1.2019, PA] Anlässlich des Auftakts des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos starten heute über 150 Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften und soziale Bewegungen aus 16 europäischen Ländern die Kampagne „Rechte für Menschen, Regeln für Konzerne - Stopp ISDS“. Sie fordern die EU und ihre Mitgliedstaaten auf, Sonderklagerechte für Konzerne grundsätzlich abzuschaffen sowie verbindliche Regeln einzuführen, mit denen Konzerne weltweit für Menschenrechtsverletzungen zur Rechenschaft gezogen werden können. Die Forderungen können via EU-weiter Petition unterzeichnet werden. In Österreich unterstützen über 50 Organisationen der Plattform „Anders Handeln – Globalisierung gerecht gestalten“ die Kampagne - so auch die Katholische Frauenbewegung.

Europa: Verantwortung als Christin wahrnehmen

Gemeinsamer Aufruf der deutschsprachigen katholischen Frauenverbände zum Einsatz für ein solidarisches und friedvolles Europa

[Wels, 21.1.2019, PA] Die Vorsitzenden der deutschsprachigen katholischen Frauenverbände haben bei einem Treffen in Oberösterreich knapp eine Million Verbandsmitglieder im EU-Raum dazu aufgerufen, von ihrem Wahlrecht bei der im Mai bevorstehenden EU-Wahl Gebrauch zu machen. 

Katholische Frauenbewegung Österreichs, A-1010 Wien, Spiegelgasse 3/2/7
Tel: 01-51552-3695, E-Mail: office@kfb.at
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