Montag 10. Dezember 2018

Donnerstags in Schwarz: Zeichen setzen gegen Gewalt gegen Frauen

[Wien, 22.11.2018, PA] Einen Aufruf, sich an der internationalen Kampagne des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) „Donnerstags in Schwarz“ zu beteiligen und damit ein Zeichen gegen Gewalt insbesondere  gegen Frauen und Mädchen zu setzen, hat die Katholische Frauenbewegung Österreichs anlässlich des „Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“  am 25. November gestartet.

„Mit dem Appell, an Donnerstagen Schwarz zu tragen, reihen wir uns ein in eine globale Aktion des Ökumenischen Rats der Kirchen, die sichtbar machen möchte, was nur allzuoft unsichtbar bleibt: Gewalt in unterschiedlichster Form, die ein Ende haben muss“, so Veronika Pernsteiner, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs. Die kfbö lädt überdies im Rahmen der „16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“ zu einem Trickfilmabend in die Wiener Brunnenpassage am 29. November. Das Medienprojekt „Klappe auf!“, das die Aktion Familienfasttag der kfbö gemeinsam mit einer Reihe frauenpolitischer Organisationen, dem Animationsfilmfestival „Tricky Women“ und dem ArtSocialSpace „Brunnenpassage“ betreibt, ist Teil einer Reihe von Initiativen  in der Zeit zwischen dem „Internationalen Tag gegen Gewalt an Mädchen und Frauen“ am 25. November und dem Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember.

„Schwarz ist die Farbe des Widerstands und der Resilienz“, so kfbö-Vorsitzende Pernsteiner, mit Blick auf die Kampagne des Weltkirchenrats: „An Donnerstagen Schwarz zu tragen heißt, sich aufzulehnen gegen Haltungen und Handlungen, die Vergewaltigung und Gewalt in unterschiedlichen Formen dulden“. Die Kampagne „Donnerstags in Schwarz“ ist eine weltweite Aktion, die aus der Dekade der „Kirchen in Solidarität mit den Frauen“  des ÖRK in den Jahren 1988 – 1998 heraus entstanden ist und seither in vielen Teilen der Welt wirksam geworden ist. Quellen der Inspiration waren für den ÖRK verschiedene Widerstandsbewegungen von Frauen  gegen Gewalt und Krieg, die  in ihrem öffentlichen Auftritt symbolhaft die Farbe Schwarz einsetzten. Ins Bewusstsein rufen möchte der ÖRK mit seiner Kampagne auch die oft zu beobachtende „Resilienzfähigkeit  insbesondere von Frauen, ihr Vermögen und ihre persönlichen Bemühungen, Gewalt zu widerstehen“.

In Österreich ist jede fünfte Frau ab ihrem 15. Lebensjahr körperlicher und/oder sexueller Gewalt ausgesetzt, jede Dritte wurde bereits sexuell belästigt. Die Organisatorinnen des Medienprojekts „Klappe auf!“ legen Wert darauf, die unterschiedlichsten Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen im Blick zu behalten. Gegen Gewalt anzugehen beginne damit, sich für ein Klima des Respekts am Arbeitsplatz einzusetzen und reiche bis dahin, als politisch Verantwortliche struktureller Diskriminierung entgegenzutreten. Anhand von sieben Trickfilmen, die Frauen aus verschiedenen Ländern hergestellt haben, werden am 29. November in der Wiener Brunnenpassage unterschiedliche Formen von Gewalt und widerständigem Handeln thematisiert und diskutiert.

Nähere Informationen  zur Kampagne  „Donnerstags in Schwarz“  sowie zu Materialien dazu sind zu finden unter www.oikoumene.org/de/mitmachen/thursdays-in-black; Informationen zum Medienprojekt „Klappe auf“ finden sich unter „www.brunnenpassage.at“

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

Pressephotos der Vorsitzenden

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