Freitag 20. Oktober 2017

Welternährungs- und Weltlandfrauentag: Ernährung sichern heißt Landrechte für bäuerliche Betriebe sichern

ARGE Bäuerinnen und Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbö) fordern Stärkung bäuerlicher Familienbetriebe angesichts weltweiter Landkonzentration durch Agroindustrie

 

[Wien, 13.10.2017, PA] Die maßgebliche Rolle bäuerlicher Familienbetriebe bei der Sicherung der Ernährung weltweit rufen ARGE Bäuerinnen und Katholische Frauenbewegung Österreichs anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober und des Weltlandfrauentages am 15. Oktober in Erinnerung. Weltweit sind 95 Prozent der landwirtschaftlichen Unternehmen Familienbetriebe,  Landfrauen und Bäuerinnen bilden das Rückgrat der rund 500 Millionen Farmen und Bauernhöfe.

Equal Pay Day: Frauen brauchen existenzsichernde Löhne

WIDE fordert Bekämpfung globaler Ungleichheit

 

[Wien, 12.10.2017, HP] Die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen klafft weiterhin auseinander. Die Statistik zeigt: Frauen arbeiten in Österreich im Jahr 2017 80 Tage unbezahlt. Denn könnten Frauen für die gleiche Leistung denselben Lohn wie Männern beanspruchen, würden sie 80 Tage weniger in ihren Berufen arbeiten als sie es tatsächlich tun: Anlässlich des Equal Pay Day am 13. Oktober 2017 in Österreich weist WIDE, das u.a. von der Katholischen Frauenbewegung Österreichs mit getragene entwicklungspolitische Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven, auf die globale Dimension von Ungleichbezahlung und Ungleichheit zwischen den Geschlechtern hin.

„Christlich geht anders“: Flashmob in Wien

Solidarität mit den Schwächsten und Mut für gerechte Lösungen: Das forderte am Freitag die überparteiliche und ökumenische Initiative „Christlich geht anders“.

 

[Wien, 6.10.2017, HP] Mit einem Flashmob vor dem Stephansdom wollten die christlichen Aktivisten und Experten aus Kirche, Wirtschaft und NGOs ein Zeichen für ein solidarisches und gerechtes Österreich setzen. Mit Redebeiträgen vor dem Riesentor des Stephansdoms, Flyern und Lautsprechern machten sie lautstark auf populistische Vereinfachungen und Scheinlösungen aufmerksam. Abtpräses Christian Haidinger, Vorsitzender der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften mahnte dabei vor pauschalen Sündenböcken in der Politik, wie Migranten oder Flüchtlinge.

Gesellschaft gestalten, soziale Gerechtigkeit verwirklichen: Wir alle sind gefragt

Aufruf der Katholischen Frauenbewegung Österreichs zur Wahlbeteiligung und zum aktiven Einsatz für Solidarität und die Wahrung der Menschenwürde

 

[Wien, 29.9.2017, PA] Die Katholische Frauenbewegung Österreichs ruft Frauen und Männer dazu auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und mit ihrer Stimme bei der bevorstehenden Nationalratswahl eine Politik zu befördern, die für soziale Gerechtigkeit, die Wahrung der Menschenwürde und Solidarität steht. „Auf der Basis der katholischen Soziallehre und des bibeltheologischen Verständnisses vom ´Reich Gottes´ als einem ´Miteinander in Gerechtigkeit´ meint ´Gerechtigkeit´  für uns in erster Linie ´soziale Gerechtigkeit´, Geschlechtergerechtigkeit mit eingeschlossen“,  so Veronika Pernsteiner, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs. Soziale Gerechtigkeit werde hergestellt durch eine gerechte Verteilung von materiellen Ressourcen und Chancen auf ein gutes Leben für alle: „Das verlangt etwa ein Steuersystem, das von Reich zu Arm umverteilt, damit automatisch auch von Männern zu Frauen, das verlangt eine faire, geschlechtergerechte Verteilung des vorhandenen Arbeitsvolumens, von Einkommen und Vermögen. Und das verlangt die Berücksichtigung ökologischer Aspekte, orientiert am Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung.“ , so Pernsteiner. Vonnöten sei ein starker Sozialstaat, der Einsatz für die Existenzsicherung der augenblicklich Schwächsten in der Gesellschaft, ob MindestsicherungsbezieherInnen, Alleinerziehende oder Flüchtlinge. Und: „Eine der Gerechtigkeit verpflichtete Politik macht nicht Halt an den Grenzen des Landes oder der Europäischen Gemeinschaft, zu der sie sich bekennt“, so Pernsteiner weiter: „Sie praktiziert eine globale Verantwortung, etwas, das auch die Katholische Frauenbewegung mit ihrem Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit unter dem Slogan ´teilen spendet Zukunft´ seit Jahrzehnten übt.“  Mit ihrem Wahlaufruf appelliert die Frauenbewegung zugleich, politischen Bestrebungen und Praktiken eine Absage zu erteilen, die auf eine Schwächung demokratischer Prinzipien zielen und Autoritarismus befördern,  mit den Instrumentarien des Populismus und der Hetze arbeiten.

„Die Politik muss in die Kirchen kommen“

Kfb-Reise auf den Spuren von Dorothee Sölle

 

[Wien, 5.9.2017, HP] 180 kfb-Frauen aus allen Diözesen und einige Frauen von der Evangelischen Frauenarbeit sowie der Geistliche Assistent der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, P. Franz Helm SVD, die geistliche Begleiterin Isabella Ehart und die Vorsitzende Veronika Pernsteiner, begaben sich kürzlich auf die Spuren von Dorothee Sölle im Rahmen der 5tägigen kfbÖ-Jubiläumsreise anlässlich 70 Jahre Katholische Frauenbewegung Österreichs.

Die Intention der Reise war es, im Reformationsjahr 2017 eine herausragende evangelische Theologin näher kennen zu lernen.

Einsatz für Demokratie heißt Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit

Aus der Geschichte lernen: Katholische Frauenbewegung Österreichs thematisiert bei Sommerstudientagung Gefahren für Rechte und Gleichberechtigung von Frauen angesichts autoritärer Tendenzen in der Politik

 

[Wien, 7.7.2017, PA] Ihren Einsatz für die Wahrung demokratischer Grundwerte und einer demokratisch verfassten gesellschaftlichen Ordnung  bekräftigt die Katholische Frauenbewegung Österreichs angesichts wahrnehmbarer Bestrebungen aktiver politischer Kräfte, demokratische Grund- und Freiheitsrechte infrage zu stellen: „Immer wenn demokratische Freiheiten beschränkt werden, wird es auch für Frauen enger“, so Veronika Pernsteiner, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs. Zu ihrer diesjährigen Sommerstudientagung vom 11. bis 15. Juli in Knappenberg in Kärnten hat die Katholische Frauenbewegung die Historikerin und Feministin Gabriella Hauch, Professorin für Geschichte der Neuzeit mit Schwerpunkt Frauen- und Geschlechtergeschichte an der Universität Wien, zu einem Streifzug durch die Geschichte katholischer Frauenvereine und –organisationen eingeladen:

Rike_pixelio.de

Flüchtlinge: Herausforderung, aber auch Potential

Katholische Frauenbewegung Österreichs für Perspektivenwechsel in der aktuellen Debatte um Flüchtlinge

 

[Wien, 20.6.2017, PA] Für einen Perspektivenwechsel in der gegenwärtigen Debatte um Flüchtlinge plädiert die Katholische Frauenbewegung Österreichs anlässlich des „Internationalen Tags des Flüchtlings“: „Menschen, die wegen Krieg und Krisen ihre Heimat verlassen mussten, sind nicht nur eine Aufgabe für die Aufnahmeländer, sie sind auch ein enormes Potential, das es wahrzunehmen und dessen Entfaltung es zu fördern gilt“, so Veronika Pernsteiner, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs.

zur ersten Seite  vorherige Seite     1 2 3     nächste Seite (n)  zur letzten Seite (l)
Katholische Frauenbewegung Österreichs, A-1010 Wien, Spiegelgasse 3/2/7
Tel: 01-51552-3695, Fax: 01-51552-3764, E-Mail: office@kfb.at
http://www.kfb.at/