Tuesday 26. May 2020

Geschlechtergerechtigkeit jetzt

[Wien, 8.5.2020, PA] Als „Weckruf“ will die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Angelika Ritter-Grepl die gegenwärtige Corona-Krise verstanden wissen. Strukturen in Gesellschaft und Wirtschaft seien dahingehend zu ändern, dass Geschlechtergerechtigkeit und ein „gutes Leben für alle“ national wie global gewährleistet sind: „In Österreich wie im globalen Süden zeigt sich, dass Frauen von den Auswirkungen der Krise noch einmal stärker betroffen sind als Männer“, so Ritter-Grepl. 

Wie unter einem Brennglas träten Schieflagen etwa am Arbeitsmarkt, bei der Bewältigung von Care-Arbeit oder dem Zugang zu Ressourcen zutage: „Wir haben jetzt die historische Chance und auch Notwendigkeit, einzugreifen und die Weichen in Gesellschaft und Wirtschaft so zu stellen, dass Männer und Frauen hier wie im globalen Süden gleichermaßen teilhaben können an der Gestaltung und Bewältigung des Miteinanders und die Existenz aller gesichert ist“.

 

Ritter-Grepl nennt etwa eine Arbeitszeitverkürzung und die geschlechtergerechte Verteilung vorhandener Erwerbsarbeit als einen notwendigen Schritt, sowohl Einkommen als auch private Sorgearbeit zwischen Männern und Frauen, Vätern und Müttern, gerecht zu verteilen. Sie plädiert für einen starken Sozialstaat, den Ausbau sozialer Infrastruktur und eine primär nicht gewinnorientierte, vielmehr an den Bedürfnissen der Menschen orientierte Wirtschaft. Es brauche globale soziale Regeln, die sich in einer weltweit veränderten, (geschlechter-)gerechten Arbeitsteilung und einer globalen gerechten Verteilung finanzieller Ressourcen niederschlagen. Der Zusammenhang zwischen Wirtschaft, sozialer Gerechtigkeit und Ökologie gehöre in den Fokus genommen und immer wieder mit dem Hinweis auf die Geschlechterfrage benannt.  „Es gilt, unseren Reichtum so zu teilen, dass etwa eine soziale Infrastruktur in allen Regionen der Welt gewährleistet ist und Frauen wie Männer gesicherte Lebenschancen haben“, so Ritter-Grepl. Das mehr als 60-jährige Engagement der Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung Österreichs in derzeit rund 100 Frauenprojekten in Asien, Afrika und Lateinamerika setze genau da an.

 

 

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