Wednesday 22. May 2019
kfb/kjsö

Kinderarbeit stoppen!

kfb unterstützt Petition gegen Kinderarbeit

 

Weltweit müssen 73 Mio. Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten. Sie setzen in Bergwerken und Steinbrüchen ihr Leben aufs Spiel, schuften auf Plantagen oder in Fabriken, nähen billige Kleidung oder knüpfen von morgens bis abends Teppiche. Auch in vielen Produkten, die wir hier in Österreich konsumieren, steckt ausbeuterische Kinderarbeit: Im morgendlichen Kaffee, in der Tasse Kakao, in der Schokolade, im Wohnzimmerteppich, im Smartphone etc.


Um diesen schrecklichen Missstand abzuschaffen braucht es strengere Gesetze, die eine bessere Kontrolle von Herstellungsbedingungen verordnen.


Daher fordern wir unsere Politiker*innen auf, für eine gesetzlich verbindliche Verankerung von umfassenden menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten einzutreten. So kann wirkungsvoll gegen ausbeuterische Kinderarbeit und andere gravierende Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen vorgegangen werden.

 

 

 

Sie wollen noch mehr tun? 

  • Informieren Sie Freund*innen, Kolleg*innen, Verwandte über die Kampagne ...
  • Teilen Sie die Petition auf Facebook und Instagram.
  • Benutzen Sie bitte den #kinderarbeitStoppen
  • Bleiben Sie informiert über die Kampagnenseiten auf Facebook und Instagram.

 

 

Rechte für Menschen, Regeln für Konzerne

 

Ob bei der Herstellung von Textilien oder in der landwirtschaftlichen Produktion – die Aktivitäten transnationaler Konzerne führen immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung im Globalen Süden. Unternehmen können aber nur schwer zur Verantwortung gezogen werden, denn es fehlen verbindliche Regeln und Durchsetzungsmöglichkeiten.

 

Besonders Frauen leiden unter dieser Lücke: Zum einen sind sie übermäßig von Missachtungen der Menschenrechte betroffen. Zum anderen sind es aber auch Frauen, die sich den profitgetriebenen Verstößen an vorderster Front entgegenstellen. Daher treten wir für eine gänzlich neue, (geschlechter)gerechte Handelspolitik ein, bei der Mensch und Umwelt im Zentrum stehen – nicht Profite!

 

Mit dieser europaweiten Initiative wollen wir:

  • Investitionsschiedsgerichte und Sonderklagerechte von Unternehmen gegen Staaten abschaffen: Ausländische Investor/innen dürfen vor Gericht keine Sonderbehandlung bekommen, Klauseln zum Investor-Staats-Schiedssystem (ISDS) sollen aus bestehenden Handels- und Investitionsabkommen ersatzlos gestrichen werden.
  • Unternehmen für die Menschenrechts- und Umweltauswirkungen ihrer Geschäfte verantwortlich machen: Wir fordern die EU und ihre Mitgliedsstaaten auf, sich für das verbindliche UN-Abkommen für Wirtschaft und Menschenrechte (UN Binding Treaty) einzusetzen.
    Weitere Infos zu verbindlichen Regeln für Konzerne weltweit gibt's im Infoblatt Menschen vor Profite

 

Katholische Frauenbewegung Österreichs Katholische Frauenbewegung Österreichs, Referat für Entwicklungspolitik - Aktion Familienfasttag
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