Friday 18. October 2019

Frauenverträglichkeitsprüfung gegen Armut

25.08.2004
Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, Margit Hauft, fordert frauengerechtere Politik und Wirtschaft zur Bekämpfung der wachsenden Frauenarmut ­ Neue Kultur des Teilens notwendig
"Politik und Wirtschaft müssen in Österreich viel frauengerechter werden, um das steigende Armutsrisiko für Frauen zu mindern. Alle Maßnahmen müssen nach ihren geschlechts-spezifischen und sozialpolitischen Auswirkungen überprüft werden um die wachsende Schere zwischen Arm und Reich, Frauen und Männern zu schließen." Dies fordert die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, Margit Hauft, anläßlich der jüngst veröffentlichten Ergebnisse des Armuts-und Reichtumsberichtes der Österreichischen Gesellschaft für Politikberatung und Politikentwicklung. "Diese Untersuchung zeigt deutlich, dass Frauen die Verliererinnen der wirtschaftlichen Entwicklung in Österreich sind. Es ist deshalb höchste Zeit, die Auswirkungen der Sozialpolitik der letzten zehn Jahre in Hinblick auf das Armutsrisiko zu evaluieren."

In Österreich wächst die Armut trotz steigendem Bruttosozialprodukt, zeigt der Armuts- und Reichtumsbericht auf. "Diese Entwicklung ist ein Alarmsignal für den Zusammenhalt der Gesellschaft", meint Margit Hauft. "Eine Kultur des Teilens, der Rücksichtnahme und Solidarität mit Schwächeren in der Gesellschaft ist gefordert. Die Katholische Frauenbewegung lädt im Rahmen ihrer Aktion Familienfasttag seit Jahrzehnten zum Teilen mit benachteiligten Menschen ein. Sie appelliert an die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft für eine gerechtere Verteilung des gemeinsam Erwirtschafteten zu sorgen."
Während die Einkommen aus unselbständiger Arbeit in Österreich in den letzten 10 Jahren gesunken sind, stiegen deutlich die Einkünfte aus Vermietungen, Verpachtungen, Kapitalerträgen und aus selbständiger Tätigkeit. Aber auch innerhalb der Lohn- und Gehaltseinkommen geht ­ laut Bericht - die Schere zwischen Arm und Reich deutlich auf. So hat das unterste Einkommensfünftel seit 1992 in Österreich brutto fünf Prozent verloren.
Immer mehr Menschen werden in prekäre Arbeitsverhältnisse, in geringfügige Beschäftigungen und in den Tieflohnsektor gedrängt. Frauen und MigrantInnen sind gerade in diesen Bereichen in hohem Maße beschäftigt und deshalb stärker als andere Gruppen von Armut bedroht.

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

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