Friday 18. October 2019

Kindergeldregelung nimmt Väter zu wenig in die Plicht

9.03.2001
Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, Margit Hauft, fordert mehr Maßnahmen zur partnerschaftlichen Kinderbetreuung - Kinderbetreuungseinrichtungen ausbauen und nicht verteuern - Ausländerinnen nicht benachteiligen

Die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, Margit Hauft, sieht in der Einführung des Kindergeldes prinzipiell eine positive Maßnahme zur Grundsicherung, befürchtet jedoch, dass die geplante Regelung Männer zu wenig zur partnerschaftlichen Betreuung der Kinder motiviert. "Sechs Monate Väterkarenz können nur der erste Schritt in die richtige Richtung sein. Wünschenswert ist eine Halbierung der Karenzzeit zwischen Mutter und Vater, weil dadurch auch am besten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht wird. Für Alleinerziehende muss es aber eine Sonderregelung geben", meint Hauft. Dringend notwendig scheint der kfbö-Vorsitzenden deshalb auch das Forcieren von Teilzeitarbeit für beide Elternteile. Keineswegs dürfte das Kindergeld den weiteren Ausbau von geförderten Kinderbetreuungseinrichtungen beeinträchtigen, da auch die Inanspruchnahme der Zusatzverdienstmöglichkeit in vielen Fällen Rahmenbedingungen zur Versorgung des Kindes während dieser Zeit braucht.

Hauft fordert eine rasche Klärung der noch offenen Fragen, denn Frauen dürften nicht länger im Ungewissen über ihre soziale Absicherung bei der Geburt eines Kindes sein. Insbesondere tritt sie dafür ein, dass der Kündigungsschutz während der gesamten Karenzzeit gegeben sein muss. Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung und zum beruflichen Wiedereinstieg seien dringend notwendig.

 

Jedes Kind ist unterstützenswert


"Die Staatsbürgerschaft darf keineswegs ein Kriterium für die Inanspruchnahme des Kindergeldes sein", unterstreicht Margit Hauft. "Eine gültige Aufenthaltsgenehmigung muss genügen, um das Kindergeld beziehen zu können, denn jedes in Österreich lebende Kind muss Anspruch auf staatliche Unterstützung haben."

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

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