Sunday 21. April 2019

Flüchtlingsarbeit: Verantwortung nicht auf Ehrenamtliche abwälzen

Appell der Katholischen Frauenbewegung Österreichs an die Politik zum Internationalen Tag des Ehrenamts
 
[Wien, 4.12.2015, PA] Das überaus große Engagement Ehrenamtlicher im Zuge der heurigen Flüchtlingsbewegung nach und durch Österreich würdigt die Katholische Frauenbewegung Österreichs anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamts am 5. Dezember: „Ehrenamtliche haben seit Anfang September, als der breite Flüchtlingsstrom vom Balkan her kommend Österreich erreicht hat, vielerorts und auf vielfältigste Weise Basisarbeit geleistet, ohne die die Aufgaben, die sich dem Land gestellt haben, nicht hätten bewältigt werden können. Die Zivilgesellschaft hat bewiesen, dass es in Österreich einen sozialen Zusammenhalt gibt“, so Veronika Pernsteiner, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, und wie tausende in der kfb organisierte Frauen selbst aktiv in der Flüchtlingsbegleitung.
Im Hinblick auf die Herausforderungen, die sich vor allem für die Integration von rund 90.000 Asylwerberinnen ergeben, müsse die Regierung zeigen, dass sie die Staffel in die Hand genommen hat. „Deutschkurse müssen beispielsweise flächendeckend und von Anfang an allen AsylwerberberInnen  zur Verfügung gestellt werden“, so Veronika Pernsteiner: „Ehrenamtliche können unterstützen, das Fundament, die gesetzliche Regelung von Ansprüchen inklusive entsprechender Angebote, muss die Politik liefern.“
 
Das gelte auch für die Bereiche Unterbringung und Beschäftigung. So plädiert die Katholische Frauenbewegung Österreichs für die Öffnung des Arbeitsmarktes für AsylwerberInnen, um ihnen frühzeitig die Möglichkeit zu geben, auf eigenen Beinen zu stehen. Das entlaste die Betroffenen wie den Sozialstaat, so Pernsteiner, und fördere die Integration.

Gesamteuropäisch gehe es darum, den Ehrenamtlichen den Rücken zu stärken, indem sich die politische Ebene in wesentlichen Fragen wie der Verteilung von Flüchtlingen rasch einige, solidarisch handle und die notwendigen Entscheidungen treffe.

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

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