Thursday 27. June 2019

Katholische Frauenbewegung Österreichs trauert um Barbara Prammer

 

[Wien, 4.8.2014, PA/HP] Tief betroffen über den frühen Tod von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer zeigt sich die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, Barbara Haas. Mit Prammer verliere die Frauenbewegung eine überaus interessierte und engagierte „Verbündete und Fürsprecherin“, die das gemeinsame Anliegen, Frauen Rechte und Gestaltungsmöglichkeiten in der Gesellschaft zu verschaffen, in mehreren gemeinsamen Projekten verfolgt habe. „Ihre Weite im Denken, das Verbindende und Versöhnende, das Barbara Prammer gelebt hat, wird mir und uns allen Vorbild bleiben“, so Barbara Haas. Barbara Prammer ist am 2. August im Alter von 60 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben.

„Nach meiner Wahl zur Vorsitzenden der Katholischen Frauenbewegung im Frühjahr 2012 hat Barbara Prammer unverzüglich Kontakt mit mir aufgenommen“, so Barbara Haas über den Anfang eines gemeinsamen Weges, der in der kurzen Zeit des Miteinanders über mehrere Stationen führte. So etwa war Prammer im vergangenen Sommer als Podiumsgast zur Sommerstudientagung der Katholischen Frauenbewegung in die Steiermark gereist, hatte – bereits sichtlich unter ihrer Erkrankung leidend – die Kampagne zum Familienfasttag 2014 durch ihr Auftreten in einem kfb-Werbespot unterstützt und zuletzt, im März diesen Jahres, als Gastgeberin die Pforten des Parlaments für das Benefizsuppenessen der „Aktion Familienfasttag“ geöffnet.  Prammer habe damit den Einsatz der Katholischen Frauenbewegung für Frauenrechte, auch im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit, honoriert und gefördert, so Barbara Haas.

 

Engagiert, sachlich, jenseits ideologischer Scheuklappen

 „Für Barbara Prammer stand das gemeinsame Ziel, die Arbeit für und mit Frauen, im Vordergrund, das hat sie die Grenzen von Parteien und Religionen überschreiten lassen“, erklärt Barbara Haas. Auch in dieser Hinsicht sei Barbara Prammer ein „Vorbild“ für sie als Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung und deren Mitglieder. Die Verdienste von Prammer um eine sachliche, engagierte und zugleich versöhnliche Politik jenseits ideologischer Scheuklappen zeigt sich für Haas nun auch in der großen Betroffenheit angesichts des Tods der ehemaligen Nationalratspräsidentin über Parteigrenzen hinaus.

 

Richtungsweisend und ermutigend

Offenheit und Authentizität seien Merkmale einer Haltung, die richtungsweisend für nachfolgende Generationen sei und zu der Barbara Prammer ermutigt habe. Ihr genereller Kampf für Gerechtigkeit,  für Demokratie und Freiheit habe in ganz persönlichen Erfahrungen gewurzelt, die Barbara Prammer im Lauf ihrer politischen Karriere sich von den Menschen im Land, von ihren Bedürfnissen und Problemen nicht habe entfernen lassen. Barbara Prammer war alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, Leiterin eines Frauenhauses, Frauenreferentin im AMS, ab 1991 Landtagsabgeordnete in Oberösterreich, 1995 als erste Frau in einer oberösterreichischen Regierung Landesrätin für Wohnbau und Naturschutz, ab 1997 Frauenministerin unter Bundeskanzler Viktor Klima und sei 2006 Nationalratspräsidentin. Die Öffnung des Parlaments, die Sensibilisierung von Jugendlichen für die Werte der Demokratie im Rahmen der Institutionalisierung einer „Demokratiewerkstatt“ waren ihr ein Herzensanliegen. Der Katholischen Frauenbewegung hat sie das Parlamentsgebäude zuletzt geöffnet, um das Anliegen von Frauenrechten und Entwicklungszusammenarbeit zu transportieren.

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

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