Dienstag 26. März 2019

Sorge-Arbeit in der Krise

 

[Wien, 3.6.2014, HP] Ob Pflege, Betreuung, soziale Arbeit oder (elementare) Bildung: Sorge- oder „Care“-Arbeit wird nach wie vor überwiegend von Frauen erbracht – entweder unbezahlt im privaten Sektor, oder, niedrig bezahlt und vielfach prekär, in Care-Berufen.

Infolge von Finanz- und Wirtschaftskrise sind nicht etwa, wie feministische Ökonominnen es forder(te)n, Konjunkturpakete für den Care-Sektor geschnürt worden. Sparkonzepte setzen vielmehr gerade auch im Bereich der Sorgearbeit an und haben so eine „Care-Krise“ nach sich gezogen, die vor dem Hintergrund eines internationalen Arbeitsmarktes noch zusätzlich verschärft wird. Was sind die gesellschaftspolitischen, ökonomischen und ethischen Voraussetzungen des Care-Regimes, wie wir es in Österreich kennen? Was braucht es, um Sorgearbeit so zu organisieren und zu bewerten, dass Menschen von der Wiege bis zur Bahre menschenwürdig versorgt sind, ohne dass es zur Ausbeutung der Sorgenden kommt?

 

Freitag, 19.9.2014, 16.00 Uhr – 21.00 Uhr, Arbeiterkammer St. Pölten, Gewerkschaftsplatz 2, 3100 St. Pölten

 

Veranstalter/innen:

Katholische Frauenbewegung St. Pölten, Ökumenisches Forum christlicher Frauen in Österreich, Ökumenischer Rat der Kirchen in Österreich in Zusammenarbeit mit Gewerkschaft vida, KAB St. Pölten, ksoe, Verein Joan Robinson, WIDE

 

Programm:

 

„Das österreichische Care-System – das beste aller Welten? Eine politikwissenschaftliche Analyse.“

Univ.-Prof. Dr.in Erna Appelt, Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck, Initiative Care.Macht.Mehr

„Sorge-Arbeit ist kein Industrieprodukt. Feministisch-ökonomische Ansätze zur gesellschaftlichen Organisation von Care-Arbeit“.

Doz.in Dr.in Barbara Fuchs, Institut für Entrepreneurship der Universität Liechtenstein, Hochschuldozentin für Volkswirtschaftslehre mit Forschungsschwerpunkt Care-Ökonmie

„Gutes Sorgen für alle. Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine Care-Arbeit ohne Ausbeutung und Ausschlussmechanismen.“

FH-Prof.in Dr.in Michaela Moser, Department Gesundheit und Soziales an der Fachhochschule St. Pölten, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Ilse-Arlt-Instituts für soziale Inklusionsforschung, Ethikerin

 

Berichte aus der Praxis/Workshops mit: Willibald Steinkellner, Vorsitzender der Sektion Soziales, Persönliche Dienste und Gesundheitsberufe in der Gewerkschaft vida und stv. Vorsitzender der Gewerkschaft vida (Pflege), Dr.in Sibylle Hamann, Autorin des Reports „Saubere Dienste“ (24-h-Pflege), Dr.in Heidemarie Lex-Nalis, Plattform EduCare, Verein für umfassende elementare und außerschulische Bildung (Bildung, Schwerpunkt Kindergarten), N.N. (Soziale Arbeit)

 

Um Anmeldung wird gebeten bei:

Katholische Frauenbewegung St. Pölten, per e-mail: kfb.stpoelten@kirche.at, telefonisch unter 02742/3243373 (Mag.a  Marianne Ertl)

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

Pressephotos der Vorsitzenden

zum Download

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Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

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