Wednesday 18. September 2019

Schwerpunkt 2014/2015

Achtsam & offen zum neuen WIR

„Die Stunde ist kostbar. Warte nicht auf eine spätere, gelegenere Zeit.“

Katharina v. Siena -  Patronin und Weggefährtin der kfb

 

Die Auseinandersetzung mit dem Thema Begegnung prägt auch im Arbeitsjahr 2014/2015 die Inhalte unserer kfb - Bildungsarbeit. Im vergangenen Jahr ging es darum, in Begegnung mit uns selbst zu kommen. Wir haben nachgespürt, auf wie viele Weisen wir uns selbst, dem Du, und dem Wir neuen Raum geben können. Unter dem gemeinsam vereinbarten Motto wollen wir im kommenden Jahr achtsam und offen Begegnungen zulassen, um mehr und mehr eine neues WIR zu leben.

 

"Die Suche nach einem neuen «Wir»

Wir brauchen eine christliche Identität, die sich nicht durch die Abgrenzung gegenüber den Andern definiert, sondern in Beziehung zu ihnen. Es handelt sich um eine Identität, die sich in Freiheit bereichern lässt durch die Vielfalt religiöser Erfahrungen und Einsichten, die alles kritisch untersucht und letztendlich nur das weiter trägt, was dem guten Leben aller dient. Aus christlicher Sicht würde dies bedeuten, dass christliche Identität sich von Jesu Lebensgeschichte, die vom Reich Gottes erzählt,

inspirieren lässt. Nicht der Glaube an Jesus und die Einzigartigkeit seiner Person bestimmen dann christliche Identität, sondern der Glaube mit ihm an das Reich Gottes, ein Reich des Friedens und der Gerechtigkeit, das das gute Leben für alle vor Augen hat.“ - (Dr.in Manuela Kalsky)

 

Achtsam

Achtsamkeit grenzt nichts aus. Sie nimmt wahr, was  ist. Achtsamkeit sagt in sanfter Weise „JA“ zur Wirklichkeit. Achtsamkeit ist unsere Antwort darauf, dass Gott uns durch die Wirklichkeit, dort, wo immer wir sind,  umarmt. „Wir können Gott in allen Dingen finden.“-  sagt Ignatius von Loyola.

  • Begegne ich meiner Nächsten, meinem Nächsten mit Achtsamkeit, schenke ich ihr/ihm Beachtung und Respekt?
  • Achte ich auf meine eigenen Gefühle, benenne ich eigene Werte und Bedürfnisse?  Gebe ich auch anderen das Gefühl, dass mir deren Werte, Bedürfnisse und Gefühle ein Anliegen sind?

Offen

Offenheit erschließt neue Erfahrungswelten,  in denen Menschen unterschiedlicher Herkunft unterwegs sind. Gegenseitige Offenheit, Interesse für das sogenannte Fremde und Toleranz für das Neue bereichert die Begegnung von uns Menschen und lässt das uns Verbindende in aller Unterschiedenheit erkennen.

  • Bin ich eine Lernende und begegne ich den Menschen mit offenem Herzen?
  • Wo bin ich/sind wir offen für andere? Wie lasse ich mich ein auf Anderes? Teile ich positive Erfahrungen mitmenschlicher Begegnung in Offenheit mit anderen?

Das Neue Wir

Unser Auftrag ist es, kulturelle und religiöse Vielfalt fruchtbar zu machen. Eine neue Weise des Denkens beinhaltet nicht ein ‚entweder oder’, sondern ein ‚sowohl als auch’ – eine dialogische Weise des Miteinander-Umgehens.

  • Wie können wir gemeinsam neue Wege finden und Visionen umsetzen?
  • Was kann ich/können wir dazu beitragen, damit das gute Leben für alle gelingt?

 

Achtsam und offen möchten wir im Sinne des neuen WIR als Katholische Frauenbewegung dazu beitragen, Berührungsängste abzubauen und das Verbindende zu stärken. Dazu gehören unser Einsatz und unser gesellschaftspolitischer Auftrag, für das gute Leben aller einzutreten.

 

Für diesen Einsatz wünschen wir Euch alles Gute und Gottes Segen!

 

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

Pressephotos der Vorsitzenden

zum Download

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