Monday 14. October 2019

„Alles umsonst?"

Die Katholische Frauenbewegung Österreichs stellte 2001 in einem Infofolder zum Internationalen Jahr der Freiwilligen fest:


Ehrenamt ist
ein freiwilliges
nicht auf Entgelt ausgerichtetes Tun
von bestimmter Dauer und Regelmäßigkeit
außerhalb des eigenen Haushalts bzw. der eigenen Familie und Nachbarschaft,
das im Rahmen von Vereinigungen, Initiativen, Institutionen geleistet wird.


Ehrenamtliche Arbeit darf nicht

 

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für die Einrichtungen und Vereinigungen, in denen sie tätig sind, ein großer Gewinn.
Sie spenden Arbeitszeit.
Sie „erwirtschaften" Kapital ohne Entgelt zu verlangen.

 

Für den Zusammenhalt der Gesellschaft ist ehrenamtliche Arbeit unersetzlich. Dieser Wert ehrenamtlicher Arbeit muss aber auch deutlich sichtbar werden.


Ehrenamt braucht

 

Beginnen:
Bevor eine Tätigkeit aufgenommen wird, müssen Arbeitsbedingungen, Anfang, Dauer und Beendigung der Arbeit abgeklärt und festgelegt werden.
Beenden:
Die Aufgabe soll abgeschlossen, reflektiert und abgegeben oder wieder neu begonnen werde, indem man sich z.B. einer zweiten Wahlperiode stellt.
Beschreiben:
Arbeitsplatzbeschreibung und Anforderungsprofile sind notwendig, um ein gedeihliches Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen sicherzustellen.
Beteiligen:
Sowohl Arbeit als auch Verantwortung und Entscheidungskompetenz (= Macht) sind zu teilen.
Begrenzen:
Ehrenamt darf keine Vollbeschäftigung sein. Die Grenzen durch andere Verpflichtungen (Beruf, Familie, persönliche Bedürfnisse) sind zu akzeptieren.

Ehrenamt bringt

Begleiten:
Fachliche Aus- und Weiterbildung, Beratung und Supervision sollen eingefordert und in Anspruch genommen werden.
Berichten:
Ehrenamtliche Arbeit muss "öffentlich" gemacht werden (Tätigkeitsberichte, Zeitungen,...). Die ehrenamtlichen Arbeitsstunden und die dadurch ersparten Mittel sollen als Leistung sichtbar werden.
Belegen:
Für ehrenamtliche Arbeit soll es einen allgemein gültigen Tätigkeitsnachweis geben. Er muss Umfang, Dauer, Art und Qualität der ehrenamtlich geleisteten Arbeit enthalten und soll ein Kriterium für den Wiedereinstieg in den Beruf bzw. in eine politische oder sonstige Aufgabe sein.
Bezahlen:
Spesen, die sich aus der ehrenamtlichen Tätigkeit ergeben (Telefon, Material, Fahrtkosten, Tagungsgebühren) sollen ohne Bedenken geltend gemacht und unbürokratisch vergütet werden. Zusätzliche Aufwandsentschädigungen oder Versicherungen sind bei umfangreichen Tätigkeiten angebracht.
Belohnen:
Als gesellschaftlich notwendige Aufgabe muss ehrenamtliche Arbeit anerkannt werden: durch Anrechnung auf die Pension, Steuerabsetzbetrag, Freistellung für ehrenamtliche Tätigkeiten, gesetzliche Unfallversicherung u.a.

 

Ehrenamt nützt
Ehrenamtliche Arbeit ist in Kirche und Gesellschaft lebensnotwendig und unverzichtbar. Sie ist Ausdruck für das Maß an gelebter Solidarität und gesellschaftlicher Verantwortung.
Damit auch in Zukunft möglichst viele Menschen, Frauen und Männer, Junge und Alte, diese unbezahlbare Arbeit leisten können, bedarf es

  • der gesellschaftlichen Anerkennung durch die Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen und
  • der gerechten Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen Frauen und Männern.
Ehrenamtliche Arbeit darf nicht
  • der Schaffung von bezahlten Arbeitsplätzen entgegenwirken,
  • den Staat und die Körperschaften aus ihren sozialen Verpflichtungen entlassen.
Ehrenamt leistet
  • 51% der österreichischen Bevölkerung sind in Kirche und Gesellschaft ehrenamtlich tätig.
  • Fünf Stunden und mehr werden pro Woche durchschnittlich dafür aufgewandt. Hochgerechnet ergibt dies eine Leistung von insgesamt
  • 16,7 Millionen Wochenstunden an ehrenamtlicher Arbeit. Bei einem fiktiven durchschnittlichen Stundenlohn von 100.- Schilling oder 7,26 Euro bedeutet dies einen Wert von 1,67 Milliarden Schilling oder 121 Millionen Euro.
  • Rechnerisch entspricht dieses ehrenamtliche Engagement dem Arbeitseinsatz von rund 480.000 fiktiven, ganztags erwerbstätigen Personen.

Diese Zahlen wurden für ein Arbeitspapier im Rahmen der Studie „ Ehrenamtliche Arbeit und Spenden in Österreich" von der Abteilung für Sozialpolitik der Wirtschaftsuniversität Wien unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Christoph Badelt und Mag.a Eva Hollerweger errechnet.

 

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

Pressephotos der Vorsitzenden

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Rückfragehinweis

 

Elisabeth Ohnemus
Pressereferentin

Katholische Frauenbewegung Österreichs

Spiegelgasse 3/II

1010 Wien

Tel: +43.(0)1.51552-3109
Mobil: +43.(0)664.3218936

 

 

 

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Bewerbungen senden Sie bitte an:

 

Katholische Frauenbewegung Österreichs

Dr.in Regina Augustin

Generalsekretärin der kfbö

Spiegelgasse 3/2/7, 1010 Wien

Email: regina.augustin@kfb.at

Modellprojekte zum Thema Faire Arbeitsbedingungen für alle

 

 

 

 

 

 

 

 

Frauen und Mädchen in Indien befreien sich aus Sklaverei ähnlichen Beschäftigungsverhältnissen und setzen für freie und faire Arbeitsbedingungen ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

Frauen in den Philippinen fassen nach ihrer Rückkehr wieder Fuß und machen sich für Rechte von ArbeitsmigrantInnen und ihren Familien stark.

 

 

 

 

 

 

 

 

BürgerInnen in der Sabana de Bogotá in Kolumbien fordern ihr Mitspracherecht ein und verschaffen sich über das Radio Gehör.

 

 

 

 

 

 Prof.in Herta Pammer

 

 

 
 

 

Rückfragehinweis

 

Elisabeth Ohnemus
Pressereferentin

Katholische Frauenbewegung Österreichs

Spiegelgasse 3/II

1010 Wien 
Mobil: +43.(0)664.3218936

 

 

 

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Tel: 0664-321 89 36

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So kommt Ihre Spende sicher an:

 

 

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Bei Fragen wenden Sie sich an:

 

Mag.a Dr.in Katharina Wegan

Öffentlichkeitsarbeit und Spendenservice

Tel: +43 1 51 552-3109

Mobil: +43 664 621 70 82

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