Sonntag 19. November 2017

Umdenken ist gefragt - sowohl in der Gesellschaft als auch in der Familie

kfbö fordert die private und berufliche Gleichstellung von Frauen

Die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbö) fordert anlässlich des Weltfrauentages erneut Maßnahmen zur Erhöhung der politischen und gesellschaftlichen Teilhabe von Frauen!

 

Es ist noch keine hundert Jahre her, dass Frauen das Wahlrecht in Österreich genießen. Die rechtliche Gleichstellung von Frau und Mann besteht hierzulande überhaupt erst seit dem Jahr 1975.

 

Heute, knapp 40 Jahre später, ist die Gleichstellung der Frauen in Wirtschaft und Politik noch immer keine Selbstverständlichkeit. Aktuelle Daten aus dem Nationalrat machen den Anteil der Frauen in der Politik deutlich, die SPÖ hat einen Frauenanteil von 37,5%, die ÖVP 28,49%, die FPÖ 16,22%, Grüne 50,00%, BZÖ 15,38%, Stronach 20%. Das vor uns liegende Superwahljahr soll Frauen ermutigen, sich aktiv politisch zu engagieren.

 

Das Gesetz zur Frauenquote ist ein Durchbruch

 

EU-Justizkommissarin Viviane Reding sieht ihr Gesetz zur Frauenquote in der EU als Durchbruch: „Die Quote an der Spitze hat eine Wirkung, die man nicht unterschätzen sollte. Wir brauchen mehr als die eine Vorzeigefrau im Unternehmen. Das wird Frauen ermutigen, einen beruflichen Aufstieg zu verfolgen. Und wir wissen auch: Frauen fördern Frauen. In Zukunft werden qualifizierte Frauen die gläserne Decke durchbrechen können, wenn sie sich beruflich durchsetzen wollen.“

Zu den formalen Kriterien, die es Frauen „beschleunigt“ ermöglichen, politisch, beruflich und sozial aktiv zu sein, gehört die Frauenquote.

 

Auch Männer müssen lernen, umzudenken

 

Damit Frauen ein öffentliches Amt ausüben können, bedarf es auch bestimmter Voraussetzungen im privaten Bereich. Gemäß dem Sprichwort: „Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau“ ist es für Männer meist noch immer selbstverständlich, dass ihnen der Rücken im Privatleben durch die Partnerin frei gehalten wird. Die kfbö fordert Gleichberechtigung in der Partnerschaft, um Frauen ein Aktivsein in politischen und sozialen Organisationen zu ermöglichen. „Denn wenn der Ehemann das Engagement der Frau mitträgt, sie unterstützt und loyal hinter ihr steht, ist es für Frauen möglich, beruflich Erfolg zu haben“, sagt Barbara Haas Vorsitzende der kfbö. Sie weiß wovon sie spricht, denn sie ist seit 1986 berufstätig, verheiratet, Mutter von drei Kindern und zusätzlich war und ist sie immer ehrenamtlich für die Öffentlichkeit tätig. Es sind Männer gefragt, die Frauen in ihren beruflichen Bestrebungen unterstützen und es sollte eine Selbstverständlichkeit für Männer sein, unbezahlte „care“-Tätigkeiten in der Familie zu übernehmen.

 

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Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

Pressephotos der Vorsitzenden

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