Friday 18. October 2019

Der kfb-Zugang in der Projektzusammenarbeit

Die kfb erbringt im Rahmen der Aktion Familienfasttag eine wichtige Übersetzungsleistung von einer stärkenden, hoffnungsspendenden Spiritualität in die praktische Umsetzung  durch politisches Handeln. Dabei spannt sie einen Bogen zwischen den unterschiedlichen Erfahrungen und Lebensrealitäten von Frauen weltweit und den jeweiligen kulturell und politisch geprägten Handlungsoptionen. Durch diese Position der Aktion Familienfasttag als Schnittstelle zwischen Frauenwelten, -bedürfnissen und –nöten und den politischen Handlungen aus dem christlichen Glauben heraus gibt es nicht nur einen Bedarf, sondern ist es eine Verpflichtung, zur differenzierten inhaltlichen (entwicklungspolitischen) Auseinandersetzung zu einzelnen Themen.

 

Zentrales Anliegen in der Projektzusammenarbeit

Zentrales Anliegen der Aktion Familienfasttag ist die Förderung von Frauen im Sinne

einer ganzheitlichen Ermächtigung zur selbstbestimmten Gestaltung des Lebens.

Neben der Verwirklichung der Menschenrechte geht es der kfb um den Auftrag zur

Solidarität und den Einsatz für weltweit gerechte Wirtschafts-, Gesellschafts- und

Machtstrukturen. Die Projektpolitik der Aktion Familienfasttag basiert auf einem

partnerschaftlichen Ansatz, der eine auf gegenseitiges Vertrauen und einen

intensiven Austausch basierende Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen

anstrebt.1 Deren Einschätzung und Expertise bilden eine zentrale

entwicklungspolitische Basis für die Projekt- und anwaltschaftliche Arbeit der kfb. Die

langfristige Partnerschaft und nachhaltige Wirkung sind wichtige Aspekte der

Projektarbeit.

 

Die kfb will mit ihrer Projektzusammenarbeit:

  • Die Menschen, insbesondere Frauen und Mädchen, unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit in allen Bereichen ganzheitlich fördern und die Menschenrechte und -würde gewährleisten.
  • Maßnahmen zum Schutz und zur Stärkung von Frauen gegenüber Gewalt und Konflikten fördern und sie insbesondere darin unterstützen, ein Leben frei von Gewalt zu führen.
  • Die Position der Frauen in der Gesellschaft stärken und die Durchsetzung von Frauenrechten, Gleichberechtigung und die Ermächtigung (Empowerment) von Frauen fördern.
  • Strukturverändernde Prozesse fördern und Probleme an ihren Wurzeln angehen.
  • Die kulturelle und religiöse Identität der Betroffenen berücksichtigen.
  • Einen Beitrag zur Förderung besonders benachteiligter Bevölkerungsgruppen leisten.

Die kfb fördert vorrangig Projekte in den Bereichen:

 

Bildung und Bewusstseinsbildung:

  • Erwachsenenbildung und außerschulische Bildung/ Alphabetisierung.
  • Friedensarbeit und Gewaltfreiheit.
  • Berufliche Aus- u. Weiterbildung (u.a. Stipendien).
  • Frauenforschung/ feministische Forschung.

Gesicherte Lebensgrundlagen:

  • Innovative Ansätze zur Veränderung von Wirtschafts- und Landwirtschaftssystemen.
  • Gerechter Zugang, gemeinschaftliche Verwaltung und nachhaltige Nutzung (natürlicher) Ressourcen
  • (Klein-)Bäuerliche Landwirtschaft: ernährungssichernde Produktion und Ernährungssouveränität.
  • Solidarökonomische Produktions- und Vermarktungsformen.
  • Verbesserte städtische und ländliche Einkommen mit ganzheitlichem Fokus, die den Genderaspekt berücksichtigen. (Bspw. in Bezug auf Mehrfachbelastung von Frauen).
  • Verbesserung der ökonomischen Möglichkeiten (Land, Eigentum, gerechte Entlohnung, faire Arbeitsbedingungen, Infrastruktur, Erbrecht).

Menschenrechte und Zivilgesellschaft:

  • Unterstützung von Gemeinschafts- und Identitätsbildung.
  • Förderung von Frauengruppen und Frauenorganisationen und deren
  • Vernetzung.

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

Pressephotos der Vorsitzenden

zum Download

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Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

 

 

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