Monday 14. October 2019

Kirchenrecht und Ämterstruktur: Nicht in Stein gemeißelt

kfbö ruft bei Vollversammlung dazu auf, „Experimentierräume“ zu schaffen und zu nutzen

 

[Linz, 6.4.2014, PA] „Welche Ämter braucht die Kirche, um gut in die Zukunft zu gehen?“ Dieser Frage widmete sich die Vollversammlung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs (kfbö) vom 3.  bis 5. April 2014 in Linz. Gabriele Zinkl, Offizialatsrätin, Kirchenrechtlerin aus Regensburg und Vizepräsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB), ermutigte, kirchenrechtliche Spielräume zu nutzen und weiterzudenken, Neues auszuprobieren, um schrittweise zu gewährleisten, was Frauen über Jahrhunderte in der Kirche verwehrt geblieben und erst vom II. Vatikanum wieder in Erinnerung gerufen worden ist: ihre grundlegende Gleichheit als Menschen.

Thommy Weiss / pixelio.de

Wer Frauen nicht benennt, macht sie unsichtbar

„Nein“ der Katholischen Frauenbewegung Österreichs zur geplanten Abschaffung der gendergerechten Sprache

 

[Wien, 20.3.2014, HP] Mit Vehemenz wendet sich die Katholische Frauenbewegung Österreichs gegen den vom österreichischen Normungsinstitut vorgeschlagenen Entwurf zur ÖNORM A 1080, auf weibliche Formen in der Sprache zu verzichten und stattdessen mittels Generalklauseln festzuhalten, dass Frauen in der männlichen Form mitgemeint seien. „Das wirft uns im Kampf um die Geschlechtergerechtigkeit um Jahre zurück“, so Barbara Haas, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs. Eine geschlechtergerechte Sprache sei neben zahlreichen anderen notwendigen Maßnahmen ein wesentliches Instrument zur Gleichstellung von Frauen und Männern.

GG Berlin / pixelio.de

Gender pay gap: 55 Tage extra

Katholische Frauenbewegung Österreichs fordert zum equal pay day umfassende Maßnahmen zur Schließung der Einkommenslücke zwischen Frauen und Männern

 

[Wien, 19.3.2014, PA] Um 55 Tage wäre das Arbeitsjahr von Frauen in Österreich länger als das von Männern, würden sie beim bestehenden Einkommensunterschied von 21,26 Prozent (Bericht des Rechnungshofes, Reihe Einkommen 2012) in diesem Jahr den gleichen Lohn wie Männer erreichen wollen. Zum equal pay day, der 2014 in Österreich auf den 19. März fällt, fordert die Katholische Frauenbewegung Österreichs umfassende Maßnahmen zur Schließung der Einkommenslücke.

 

Qualifizierte, existenzsichernde Teilzeitarbeit für Frauen und Männer im Sinne der überkommenen Forderung nach „halbe halbe“, also einer gerechten Verteilung von Erwerbs- und Privatarbeitszeit, betrachtet die Katholische Frauenbewegung als einen Schlüssel für eine gerechte Verteilung von Einkommen zwischen den Geschlechtern.

Wilhelmine Wulff / pixelio.de

EU-Wahlen: Demokratie braucht Bildung!

Einladung zur Veranstaltung im ega am 24. April 2014

 

[Wien, 11.3.2014, PA] Mit dieser Veranstaltung soll Diskussionsraum zum „Projekt Europa“ geboten werden; ein Raum der freien Meinungsbildung im Hinblick auf die Wahlen zur Euro-päischen Union im Mai 2014. Welche Erwartungen und Hoffnungen haben wir in Bezug auf die Europäische Union, welche Enttäuschungen und Ängste? An vier Themenbereichen wird diese Spannung zwischen Erwartungen und Enttäuschungen verdeutlicht und bearbeitet.

Rainer Sturm / pixelio.de

Care-Krise: Katholische Frauenbewegung Österreichs fordert Neubewertung der Sorge-Arbeit

Ruf nach ausreichenden Ressourcen und Care-Gerechtigkeit zum Internationalen Frauentag

 

[Wien, 7.3.2014, PA] Einen grundlegenden Wandel in der gesellschaftlichen, politischen und finanziellen Bewertung von Care-Arbeit, also „Sorge“-Arbeit in den Bereichen Gesundheit, Pflege, Betreuung und Erziehung, fordert die Katholische Frauenbewegung Österreichs anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März. Nach wie vor erledigen vorwiegend Frauen unbezahlte Care-Arbeit im privaten Bereich, zu zwei Dritteln sind sie auch in den Care-Berufen zu finden, wo Ökonomisierungsdenken,  Prekarisierung und die Entwicklung eines globalisierten Care-Arbeitsmarktes den Druck auf die Beschäftigten zunehmend verschärfen. Das hat zu einer regelrechten „Care-Krise“ geführt.

Valentinstag: Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen

Katholische Frauenbewegung Österreichs unterstützt internationale Kampagne „one billion rising for justice“

 

[Wien, 12.2.2014] An mehreren Orten in Österreich werden am  14. Februar, dem Valentinstag, Frauen aus der  Katholischen Frauenbewegung aktiv werden und sich gemeinsam mit anderen Frauen und Männern erheben  für ein Ende der Gewalt an Frauen und Mädchen. Sie unterstützen damit die Kampagne „one billion rising for justice“– „eine Milliarde erhebt sich für Gerechtigkeit“,  die Menschen weltweit dazu aufruft, sich am  14. Februar zu erheben, zu singen und zu tanzen, um so ein Zeichen gegen Gewalt zu setzen. Die „Milliarde“ (engl. billion) steht für die statistische Aussage der Vereinten Nationen, der gemäß ein Drittel aller Frauen und Mädchen in ihrem Leben Opfer von Gewalt werden.

vergissmeinnicht.at

Teilen via Testament

Katholische Frauenbewegung Österreichs mit der Aktion Familienfasttag Mitglied der Initiative „Vergissmeinnicht“

 

[Wien, 12.2.2014 PA] Seit Jahresbeginn ist die Katholische Frauenbewegung Österreichs mit der  Aktion Familienfasttag Mitglied der „Initiative für das gute Testament: Vergissmeinnicht“. Das Motto des Familienfasttags „Teilen macht stark“ erstreckt sich nunmehr auf ein weiteres Aktionsfeld für engagierte Frauen und Männer: über ein Testament können sie ihr Vermögen oder Teile davon Projekten des Familienfasttags vermachen und damit über ihr Lebensende hinaus gemeinnützig wirksam werden.

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