Druckansicht - Freitag 30. Juli 2010
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Steuerabsetzbetrag für Ehrenamt
04.12.2008
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Berufen zum Ehrenamt

Die Katholische Frauenbewegung Österreichs setzt sich unter dem Motto „BERUFEN zum EHRENAMT" im Arbeitsjahr 2008/09 mit dem unbezahlten Engagement in Kirche und Gesellschaft auseinander. Die rund 200.000 Mitglieder von Österreichs größter Frauenorganisation werden in den meist in katholischen Pfarren angesiedelten Frauengruppen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen diskutieren, damit Ehrenamt in- und außerhalb der kfb sichtbar und auch in Zukunft für Frauen leb- und leistbar wird.


Zur Auseinandersetzung mit dem Arbeitsschwerpunkt lädt ein Plakat ein. Impulse für das Gespräch sind auf der Rückseite des Plakates sowie in der Dokumentation der diesjährigen Sommerstudientagung, die dem Jahresthema gewidmet war, zu finden. Das Plakat und die Dokumentation können über die diözesanen kfb-Stellen bezogen oder hier bestellt werden.

 

 



BERUFEN zum EHRENAMT

Gott ruft nicht die Befähigten

sondern befähigt die Berufenen


Sind wir zum Ehrenamt wirklich berufen?
Oder doch eher gerufen, weil gebraucht?
Wie sehen wir uns selber, eher als Notnägel oder aber als Frauen,
die ihre geschenkten Talente entdecken und für sich
und andere nutzbar machen, sich also rufen lassen?
Häufig sind es ja andere, die unsere Fähigkeiten erkennen
und uns vieles zuMUTen und zuTRAUEN.
Ehrenamtliches Engagement ist unsere Antwort auf diesen Ruf,
eine Antwort, die auf vielfältige Weise fruchtbar werden kann,
für uns und die Gemeinschaft, in der wir leben.

 

Mit dem Jahresthema 2008/09 wollen wir in der kfb gemeinsam
Wege suchen um unsere je eigene BERUFUNG zu erkennen und
die richtige ANTWORT darauf zu finden.

 

Wir müssen uns nicht engagieren, sondern wir dürfen unsere
Fähigkeiten in freier Entscheidung einbringen und damit
der Kirche auch ein weibliches Gesicht geben.

 

Wir wollen aber auch über Voraussetzungen und Rahmenbedingungen
nachdenken, damit Ehrenamt in -und außerhalb der kfb sichtbar wird,
und auch in Zukunft für uns Frauen lebbar und leistbar ist.

 


Foto: Josef Rumersdorfer

Grafische Gestaltung: Martin Renner



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Um Abt Christian Haidinger vom Stift Altenburg, dem Geistlichen Assistenten der kfbö, scharen sich kfb-Frauen aus ganz Österreich und die Geistlichen Assistenten der kfb der Diözese St-Pölten und Gurk-Klagenfurt.

unknown Die Vorsitzende der kfbö, Margit Hauft, Dr.in Elfriede Schießleder vom Katholischen Deutschen Frauenbund, und Helene Renner, stv.Vorsitzende der kfbö und der Katholischen Frauenbewegung in der Diözese St.Pölten,wollen die Talente von Frauen im ehrenamtlichen Einsatz für Kirche und Gesellschaft entfalten.

 

unknown Neben Referaten und Arbeitsgruppen gehörten liturgische Feiern zu Fixpunkten im Programm der Sommerstudientagung der kfbö.
unknown Dr.in Margit Schäfer, Erziehungswissenschafterin aus Tirol, warnte vor der Falle durch ehrenamtlichen Gratiseinsatz Arbeit abzuwerten.
unknown Dr.in Elfriede Schießleder, Pastoralreferentin in der Diözese Passau und langjährige Funktionärin des Katholischen Deutschen Frauenbundes, bedauerte,dass letztlich viele Aktivitäten der Laien vom guten Willen der Kleriker abhängen.

 Alle Fotos:kfbö/Rosenberger

 

 

 



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„Alles umsonst?"
Die Katholische Frauenbewegung Österreichs stellte 2001 in einem Infofolder zum Internationalen Jahr der Freiwilligen fest:
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Katholische Frauenbewegung Österreichs, A-1010 Wien, Spiegelgasse 3/2
Tel: 01-51552-3697, Fax: 01-51552-3764, E-Mail: office@kfb.at
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