„Die Katholische Frauenbewegung ist Garantin für Weite in der katholischen Kirche“
Bischof Dr. Alois Schwarz schätzt und anerkennt die Arbeit der kfb
Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz, der als Gast bei der Vollversammlung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs zugegen war, würdigte den Einsatz der scheidenden Vorsitzenden Margit Hauft und Helene Renner sowie die gesamte kfb für ihr Engagement nahe bei den Menschen und motivierte das neu gewählte Leitungsteam, diesen Weg beizubehalten. „Die Katholische Frauenbewegung ist Garantin für Weite in der katholischen Kirche“, schätzte der Kärntner Bischof das Engagement der Frauenbewegung.
Neues Leitungsteam: gemeinsam – kraftvoll - engagiert
Der neuen Vorsitzenden Barbara Haas aus Tirol stehen mit Veronika Pernsteiner aus Oberösterreich und Anna Rosenberger aus Niederösterreich zwei weitere engagierte kfb-Frauen zur Seite.
Die 50-jährige Anna Rosenberger ist diplomierte Trainerin in der Erwachsenenbildung, „Teilzeit-Bäuerin“ und Familienmanagerin. Sie ist ehrenamtliche Vorsitzende der kfb St. Pölten KA-Vizepräsidentin d. Diözese St. Pölten, stv. Sprecherin des Forum Beziehung, Ehe und Familie der KAÖ und baut auf eine lange ehrenamtliche Karriere in Katholischer Jugend, der Katholischen Aktion, als Ehebegleiterin, in der Pfarre und in Vereinen auf. Sie ist verheiratet, hat drei erwachsene Töchter und eine Enkelin.
Die 52-jährige Veronika Pernsteiner organisierte 20 Jahre lang die Tschernobyl-Kindererholungsaktion und erhielt dafür den Menschenrechtspreis 2011 des Landes Oberösterreich. Hauptamtlich macht sie Öffentlichkeitsarbeit für das Katholische Bildungswerk der Diözese Linz. Ehrenamtlich ist sie im Seelsorge-Leitungsteam der Pfarre Lacken. Außerdem schreibt sie im Neuen Volksblatt jeden Samstag in der Rubrik „Menschen aus unserer Kirche“. Pernsteiner ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.
PGR-Wahlen stärken Frauen in der Kirche
Die Vollversammlung der Katholischen Frauenbewegung begrüßt den hohen Anteil von Frauen an den neu gewählten Pfarrgemeinderäten (56%). „Dies ist für die Kirchenleitung ein klarer Auftrag, Frauen einen entsprechenden Einfluss zu geben“, findet Anna Rosenberger, neue stellvertretende kfbö-Vorsitzende. Der Einsatz gegen Diskriminierung, zum Beispiel aufgrund des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung, sei es in der Kirche oder in der Gesellschaft, gehört weiterhin zum Auftrag der kfb. Die Forderung nach Zugang zu Weiheämtern für Frauen und nach Zugang für wiederverheiratete Geschiedene zur Eucharistie bleibt für die kfb ein wichtiges Thema. „Katholische Kirche soll für alle Menschen einladend sein“, so Veronika Pernsteiner, ebenfalls neue stellvertretende kfbö-Vorsitzende. Auch die gesellschaftliche Gleichstellung von Frauen und Männern bleibt für die kfb zentral: sei es im Beruf oder in Fragen der Anerkennung von Erziehungs- oder Pflegezeiten.
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