Wechsel im kfbö-Generalsekretariat
Silvia Ursula Ertl, Dipl.Soz.Päd.in(FH), folgt Mag.a Isabella Ehart
(09.07.2009)
Die Katholische Frauenbewegung Österreichs hat eine neue Generalsekretärin: Silvia Ursula Ertl. Die diplomierte Sozialpädagogin arbeitete zuletzt bei der Pfarr-Caritas der Erzdiözese Wien. Sie übernimmt diese Funktion von der Theologin und Erwachsenenbildnerin Mag.a Isabella Ehart, die seit ihrer Studienzeit in der Katholischen Frauenbewegung aktiv tätig ist. Nach fünf Jahren als hauptamtlich tätige Generalsekretärin wird sie künftig ehrenamtlich als Geistliche Assistentin der kfbö-Geschäftsführung angehören. Ehart hatte bereits im Vorjahr ihre Dienstzeit bei der kfbö reduziert, um die Leitung des Ausbildungsinstituts für Erwachsenenbildung in St.Pölten, eine Einrichtung des Forums katholischer Erwachsenenbildung in Österreich, zu übernehmen.
Silvia Ursula Ertl, Dipl.Soz.Päd.in(FH) engagiert sich nun bei der Katholischen Frauenbewegung, „weil diese zu den lebendigsten Seiten der Kirche in Österreich gehört". Die Auseinandersetzung mit Frauengruppen und vor allem mit der Situation von Frauen in der Kirche ist ihr wichtig und beschäftigt sie bereits seit langem, da sie mehrere Jahre der Ordensgemeinschaft der Benediktinerinnen in Steinerkirchen in Oberösterreich angehörte. Als Mitglied der Ordensleitung wurde sie dort auch mit Fragen der Organisationsentwicklung konfrontiert. Diese Erfahrungen möchte Silvia Ursula Ertl, Dipl.Soz.Päd.in(FH), nun mit einem „kritischen Blick von Außen" in die Zukunftsgestaltung der Katholischen Frauenbewegung einbringen.
Die 51jährige gebürtige Oberösterreicherin ist gelernte Chemikerin. Sie absolvierte eine theologische Ausbildung, wirkte als Pastoralassistentin und Erzieherin. Nach dem Studium „Sozialwesen" wurde sie vor fast 13 Jahren Mitarbeiterin der Pfarr-Caritas der Erzdiözese Wien. Projektkoordination sowie Beratung, Begleitung und Weiterbildung von Caritasverantwortlichen in Pfarren waren dort ihre Aufgabengebiete. Als ehemalige Büronachbarin der Katholischen Frauenbewegung in der Erzdiözese Wien lernte sie die vielfältigen Aktivitäten der kfb kennen, die ihr Interesse weckten und sie zur Bewerbung um den Posten der Generalsekretärin motivierten.