Samstag 23. Juni 2018
Kathbild.at/Franz Josef Rupprecht

Frauen im Dialog halten

Regina Augustin neue Generalsekretärin der Katholischen Frauenbewegung Österreichs

 

[Wien, 2.5.2018, PA] Gesellschaftspolitisch mitzugestalten und als kirchliche Organisation den Dialog mit den verschiedenen Kräften in der Gesellschaft voranzutreiben zählt die neue Generalsekretärin der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, Regina Augustin, zu ihren bevorzugten künftigen Aufgaben: „Es ist imponierend, wie vielfältig die Katholische Frauenbewegung Österreichs jetzt schon vernetzt ist. Mir liegt daran, dass sie auch künftig im Spannungsfeld von Kirche und Gesellschaft nachdrücklich für die Anliegen von Frauen eintritt und den Diskurs zu den Themen der Zeit auf Basis eines christlichen Welt- und Menschenverständnisses mitgestaltet, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Verhältnisse in Österreich und Europa.“ Die Theologin hat am 1. Mai ihren Dienst angetreten und folgt damit der Politologin Anja Appel nach, die mit 1. März die Geschäftsführung der Koordinierungsstelle der Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission (KOO) übernommen hat.

Frauen fordern leistungsgerechte Alterssicherung

Katholische Frauenbewegung Österreichs zum „Internationalen Tag der Arbeitslosen“ und dem „Tag der Arbeit“

 

[Wien, 27.4.2018, PA] Eine „leistungsgerechte Alterssicherung“, die Zeiten der „Care-Arbeit“ wie Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen als Grundlage für die Alterspension gleichermaßen bewertet und  berücksichtigt wie Zeiten der Erwerbsarbeit, fordert die Katholische Frauenbewegung Österreichs anlässlich des „Internationalen Tags der Arbeitslosen“ am 30. April und des „Tags der Arbeit“ am 1. Mai.

Hindernisse für Frauen abschaffen

Vorsitzteam der Katholischen Frauenbewegung Österreichs neu gewählt

 

[Salzburg, 20. April 2018, PA]  Die Katholische Frauenbewegung Österreichs  als gestaltende Kraft und „Anwältin der Frauen“  in Kirche und Gesellschaft wirksam sein zu lassen bleibt oberste Priorität der einstimmig wieder gewählten neuen Vorsitzenden der kfbö, Veronika Pernsteiner: „Die Katholische Frauenbewegung Österreichs weiß auf ihrem Weg Papst Franziskus an ihrer Seite, der die ´volle Einfügung der Frauen in das gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Leben‘ gefordert und dazu aufgerufen hat, ‚Hindernisse‘ auf dem Weg dahin ‚abzuschaffen‘ “

Österreichische Ordensschwestern für Friedensnobelpreis vorgeschlagen

Südkorea dankt Marianne Stöger und Margit Pissarek für jahrzehntelangen Einsatz auf „Lepra-Insel“ – Katholische Frauenbewegung Österreichs für finanzielle Starthilfe geehrt

 

[Wien, 17.4.2018, PA] Südkorea möchte die beiden österreichischen Christkönigschwestern Marianne Stöger und Margit (in Südkorea: Margaret) Pissarek für den Friedensnobelpreis vorschlagen und lädt aus diesem Anlass am 26. April zur Vorführung eines Dokumentarfilms über das Wirken der beiden Frauen auf der „Lepra-Insel“ Sorok in die Wiener Urania.

kfbö

Hand in Hand gegen rechts

Zum 8. März 2018: Frauen unterschiedlicher Religionen und Konfessionen gemeinsam unterwegs für die unantastbare Würde aller Menschen

 

[Wien, 7.3.2018, PA] „Hand in Hand“ treten Frauen unterschiedlicher Religionen und Konfessionen gegen die Verbreitung sowie Duldung rechtspopulistischen Denkens und Handelns in Politik und Gesellschaft auf: „Wir treten ein für die Wahrung der Würde aller Menschen“, so die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, Veronika Pernsteiner, im Namen von Vertreterinnen aus dem Islam, dem Judentum, dem evangelischen wie katholischen Christentum sowie dem Buddhismus. Die Frauen setzen mit einer über facebook verbreiteten Fotoaktion, die sie Hand in Hand über den Wiener Heldenplatz gehend zeigt, ein Zeichen für die Stärke des Bündnisses von Frauen, über religiöse und kulturelle Unterschiede hinweg: „Der Internationale Frauentag ist uns Anlass zu demonstrieren, dass wir uns in unserer Vielfalt nicht auseinanderdividieren lassen und Hetze, Angstmache, Rassismus und Sozialabbau solidarisch entgegentreten“. Die Schwächsten in der Gesellschaft – so etwa Arbeitslose, Flüchtlinge, Geringverdienende, Alleinerziehende, dabei insbesondere Frauen – bekämen die Auswirkungen rechts orientierten Denkens und Handelns besonders zu spüren, etwa über Maßnahmen zum Abbau des Sozialstaats, die Einschränkung von Rechten und demokratischen Strukturen oder den politisch und medial vorangetriebenen abwertenden Diskurs über Gender und Geschlechtergerechtigkeit. Dazu dürfe nicht geschwiegen werden, das müsse beim Namen genannt und verantwortet werden. Notwendig sei eine nachhaltige Wende des öffentlichen Bewusstseins sowie weiter Bereiche der Politik hin zum Einsatz für die Wahrung menschlicher Würde und sozialer Gerechtigkeit.

Aufbrüche aus der Widerständigkeit

2018: 60 Jahre Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung Österreichs

 

[Wien, 17.1.2018, PA] Ihren 60. Geburtstag feiert in diesem Jahr die „Aktion Familienfasttag“ der Katholischen Frauenbewegung Österreichs. Getragen vom ehrenamtlichen Engagement tausender kfb-Frauen in ganz Österreich hat sich - neben dem 1927 gegründeten ökumenischen Weltgebetstag der Frauen - die Aktion als einzige entwicklungspolitische Initiative „von Frauen für Frauen“ hierzulande profiliert und kann mit einem jährlichen Spendenaufkommen von durchschnittlich rund 2,4 Millionen Euro Partnerinnen in mehr als 100 Frauen-Projekten in Afrika, Asien und Lateinamerika unterstützen. „Herta Pammer, seinerzeitige kfbö-Vorsitzende, ist mit der Gründung des Familienfasttags aufgebrochen, den Hunger in der Welt zu bekämpfen“, so die gegenwärtige kfbö-Vorsitzende Veronika Pernsteiner, „wir kfb-Frauen heute sind unterwegs gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, für  die Durchsetzung von Frauenrechten und Menschenrechten im allgemeinen und weltweit, von Geschlechtergerechtigkeit in der Bildung, der Ökonomie, dem Finanzwesen  – für einen weitreichenden Systemwandel hin zu gerechten Strukturen, in denen Frauen gleichberechtigt und –ermächtigt aktiv sind“. Die Aktion Familienfasttag reihe sich mit ihrem Geburtstag in das Jubel-, Ge- und Bedenkjahr 2018 ein, das unter anderem 100 Jahre Frauenwahlrecht, 40 Jahre Frauenhausbewegung oder 70 Jahre Internationaler Tag der Menschenrechte markiere – aber auch an Ereignisse wie den Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland oder die Reichspogromnacht vor 80 Jahren erinnere: „Ich zitiere, was die Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden Österreichs, Schwester Beatrix Mayrhofer, in einer Grußbotschaft zum Jubiläum der Aktion Familienfasttag im Rückblick auf seine Anfänge, aber auch  mit Blick auf Spaltungsbestrebungen im  gegenwärtigen Europa und Österreich festgehalten hat“, so Veronika Pernsteiner: „Immer wieder laden Frauen zu wichtigen Gegenbewegungen ein, und die Widerständigkeit des Guten kann ganz neue Anfänge schenken.“

Katholische Frauenbewegung Österreichs, A-1010 Wien, Spiegelgasse 3/2/7
Tel: 01-51552-3695, E-Mail: office@kfb.at
http://www.kfb.at/