Sonntag 19. November 2017

Authentische und inhaltlich wertvolle Beiträge ausgezeichnet

[Wien, 28.5.2013, PA] Am 11. Juni 2013 vergibt die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbö) erneut den Herta-Pammer-Preis für wissenschaftliche und journalistische Arbeiten über Frauen und Entwicklungsförderung. Am gleichen Tag wird ein Weg im 9. Bezirk nach der Katholischen Frauenpolitikerin und Pionierin der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit benannt.

Der seit 1997 alle zwei Jahre vergebene Preis ist mit insgesamt 7.000,- Euro dotiert. Die kfbö lädt herzlich zur Herta Pammer-Preisverleihung und zur Eröffnung des Herta Pammer-Weges am Dienstag, 11. Juni 2013, um 18:00 in die C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik, Sensengasse 3, in den 9. Bezirk ein.

 

Dieses Jahr werden vier Personen ausgezeichnet, die sich das Preisgeld teilen. In der Kategorie „Wissenschaftliche Arbeiten“ wurden Mag.a Barbara Gärber und Dr.in Gundi Dick als Preisträgerinnen ausgewählt. In der zweiten Kategorie „Medien“ teilen sich Mag.a Patricia Otuka-Karner und Mag.a Elisabeth Putz das Preisgeld.

 

Politisches Engagement und juristisches Fachwissen bei der Kategorie „Wissenschaft“

In dieser Kategorie konnten Diplom- und Masterarbeiten zum Thema „Frauen und Entwicklung“ sowie Dissertationen eingereicht werden.

Die Jury bestand aus Ing.in Dipl. Päd.in Barbara Haas bakk. theol. (Vorsitzende der kfbö), Dr.in Katharina Wegan (Referentin für Öffentlichkeitsarbeit für das Referat für Entwicklungspolitik der Aktion Familienfasttag), em. Univ.-Prof.in Eva Kreisky (Institut für Politikwissenschaft der Uni Wien), Mag.a Karin Küblböck (ÖFSE), Univ.-Prof.in Petra Dannecker (Institut für internationale Entwicklung der Uni Wien) und Dr.in Karin Schönpflug (Institut für höhere Studien).

 

Die, in Baden ansässige Gundi Dick, überzeugte die sechsköpfige Jury mit ihrer Masterarbeit: zum Thema … „In der Arbeit wird erst klar, wie Flüchtlingscamps – wenn sie zu einer dauerhaften Einrichtung werden – politische Strukturen beeinflussen. Die Arbeit zeugt von äußerstem politischen Engagement der Verfasserin!“ bestätigt Barbara Haas, Vorsitzende der kfbö, das Jury-Ergebnis.

 

Die zweite Preisträgerin in der Kategorie „Wissenschaft“ ist die gebürtige Salzburgerin Barbara Gärber mit ihrer Diplomarbeit über Landrechte von Frauen in Ostafrika. „Barbara Gärber hat ihr juristisches Wissen in die Arbeit einfließen lassen“, begründet Barbara Haas die Auswahl, „und es ist ihr gelungen, empirisches und theoretisches Wissen zu einem Ganzen zu verbinden!“

 

Gut aufbereitete Beiträge in der Kategorie „Medien“

Arbeiten in dieser Kategorie wurden für Berichterstattung über frauenspezifische

Entwicklungsarbeit und über die Lebensbedingungen von Frauen in den Ländern des

Globalen Südens ausgezeichnet. Die Jury dieser Kategorie bestand aus Veronika

Pernsteiner, M.A. (stellvertretende kfbö-Vorsitzende), Mag.a Veronika Mauler

(Radiojournalistin und Herta Pammer-Preisträgerin 2011), Mag.a Brigitte Handlos

(ORF-Journalistin), Dr.in Maria K. Moser (Journalistin) und Mag.a Martina Goldenberg

(Referentin für Entwicklungspolitik der kfbö).

 

Für ihre vier Beiträge aus dem Bereich Printmedien wurde die gebürtige Niederösterreicherin Patricia Otuka-Karner ausgezeichnet. „Das journalistische Print-Werk zum Thema ‚Mode-Botschafterin Afrikas‘ oder ein Bericht einer Klimazeugin überzeugte die Jury durch große Authentizität!“ so Veronika Pernsteiner, stellvertretende Vorsitzende der kfbö.

 

Den Medienpreis teilt sich Otuka-Karner mit Elisabeth Putz, die aus St. Pölten stammt. „Mit ihrem Hörfunkbeitrag über die Folterung einer Kurdin aus der Türkei gestaltete die Preisträgerin ein sehr emotionales Werk, das beim Zuhören berührt und der sehr gut aufbereitet wurde!“ kommentiert Veronika Pernsteiner die Jury-Entscheidung.

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

Pressephotos der Vorsitzenden

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