Monday 24. February 2020

Christa Esterházy 75

Die international anerkannte Expertin für Entwicklungsförderung und langjährige Mitarbeiterin der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, Christa Esterházy, vollendet am 23.Jänner 2003 ihr 75.Lebensjahr.
„Ihre Weltoffenheit, ihr feines Gespür für Zukunftsfragen und ihre stete Bereitschaft Neues zu wagen prägen bis heute ihr Leben und haben mich immer beeindruckt“, betont Ingrid Klein, die als ehemalige kfbö-Vorsitzende lange Esterházys Weggefährtin war. „Sie hat als Leiterin des Referates für Entwicklungsförderung der Katholischen Frauenbewegung mit der Aktion Familienfasttag wesentliche Impulse für die Solidarisierung mit den benachteiligten Menschen, vor allem mit den armen Frauen in Asien, gesetzt und die Bedeutung von Frauenprojekten für eine effiziente Entwicklungsförderung früh erkannt. Ihr Engagement für Entwicklungsförderung, Ökumene und vor allem für die Frauen ist bis heute ungebrochen und möge noch viele Jahre spürbar sein.“

Christa Esterházy wurde am 23.Jänner 1928 in Wien geboren. Die Witwe und vierfache Mutter kam 1975 zur Katholischen Frauenbewegung Österreichs. An der Seite von Prof. Herta Pammer, der Pionierin der kirchlichen Entwicklungsförderung und langjährigen Vorsitzenden der kfbö, wurde sie bald selbst eine Expertin. Sie managte nicht nur die Aktion Familienfasttag zur Unterstützung von Frauenförderungsprojekten in Asien und Lateinamerika, sondern wirkte jahrelang in einer Arbeitsgruppe für Laos, Vietnam und Kambodscha der CICE, einer Dachorganisation von katholischen Hilfswerken. Ihre fachliche Kompetenz nützte auch die UNO, die sie nach Kambodscha entsandte, um dort die ersten freien Wahlen vorzubereiten. Von 1989 bis 1997 war Christa Esterházy Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit (AGEZ) und setzte sich für ein zeitgemäßes österreichisches
Entwickungsförderungsgesetz ein.

Wichtige Anliegen sind ihr bis heute Frauenbildung und Frauenpolitik. So gestaltete sie jahrelang die Quartalsschrift für Führungskräfte der kfbö und nahm als österreichische Delegierte an der Frauenkonferenz in Peking tsowie zahlreichen anderen internationalen Frauenbegegnungen teil, die sie stets zum Knüpfen von neuen Kontakten und zum Aufbau von Frauennetzwerken nützte.

Große Verdienste erwarb sie sich auch auf dem Gebiet der Ökumene. Sie engagierte sich in der Arbeitsgemeinschaft Ökumenisches Forum christlicher Frauen und wurde dessen Vertreterin im Ökumenischen Rat der Kirchen in Österreich.

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

Pressephotos der Vorsitzenden

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