Monday 24. February 2020

Auszeichnung für Traude Novy

Außenministerin würdigt ehrenamtliches Engagement in der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit - 100.000.- ATS für Projektförderung als Preisgeld
Traude Novy, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung der Erzdiözese Wien, wurde von Außenministerin Dr Benita Ferrero-Waldner für besonderes ehrenamtliches Engagement in der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit ausgezeichnet. Die Katholische Frauenbewegung Österreichs hatte Novy aufgrund deren langjährigen Engagements für die "Aktion Familienfasttag" und insbesondere für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit der kfb für diese Preisverleihung anlässlich des Internationalen Jahres der Freiwilligen vorgeschlagen.
Für ehrenamtliches Engagement im Bereich der Entwicklungsförderung wurden weiters
Renate Sova, von der "Guatemala Solidarität" und Dr. Karl Rigal von der Christoffel-Blindenmission ausgezeichnet. Mit der persönlichen Ehrung ist ein Förderpreise von 100.000 Schilling zur Unterstützung von Projekten, die von den Ausgezeichneten vorgeschlagen werden, verbunden. Traude Novy möchte die von ihr zu vergebende Summe einem noch nicht genau feststehenden Frauenbildungsprojekt in einem der Länder des Südens widmen.

Außenministerin dankt Ehrenamtlichen
Bei der Verleihung der Auszeichnung würdigte die Außenministerin die Leistungen der unzähligen Entwicklungshilfe-Initiativen auf kommunaler und regionaler Ebene. Sie sind "sozusagen das Rückgrat der Entwicklungszusammenarbeit in Österreich", meinte Dr. Ferrero-Waldner. " Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Organisationen leben die Idee einer gerechteren Welt. Sie führen uns damit täglich vor Augen, wie viel durch persönliches Engagement bewegt werden kann."

Ausgezeichnete fordern mehr staatliche Mittel
Traude Novy und die beiden anderen ausgezeichneten Freiwilligen betonten in einer gemeinsamen Presseaussendung, dass ehrenamtliche Arbeit die politische Verpflichtung der Regierung zur Entwicklungszusammenarbeit nicht ersetzen könne.Im Gegenteil:
Ehrenamtliches Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit sei eine
Willenserklärung von StaatsbürgerInnen, die einen erhöhten staatlichen
Mitteleinsatz rechtfertigt. Die PreisträgerInnen richten an die Österreichische Bundesregierung daher die Forderung, jährlich 0,7% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) für Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung zu stellen.Sie sehen den Beitrag Österreichs als moralische Verpflichtung, den benachteiligten und unterprivilegierten Menschen in den Armutsgebieten der Erde zu Gesundheit, Bildung und Selbständigkeit zu verhelfen. Nach jahrelangen Bekenntnissen sei es Zeit, die Entwicklungszusammenarbeit in die Tat umzusetzen.

Österreich liegt unter EU-Durchschnitt
Am 8. November einigten sich die zuständigen EU-Minister in Brüssel auf die Anhebung der staatlichen Zahlungen auf 0,7% des BIP. Österreich müsse diesem Ziel raschest nachkommen, um in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den NGOs seinen Beitrag zur Bekämpfung der weltweiten Armut zu leisten, heißt es in der Aussendung der PreisträgerInnen.

Bereits 1972 hat sich Österreich bei der UN-Generalversammlung gemeinsam mit anderen Ländern verpflichtet, das Budget der Entwicklungszusammenarbeit auf 0,7% des BIP anzuheben. Tatsächlich bildet Österreich mit 0,22% in der Reihe der EU-Helfer mit Griechenland und Italien das Schlusslicht und liegt damit sogar unter dem EU-Durchschnitt von 0,33%. Bislang erreichten nur die Länder Dänemark, Niederlande, Schweden, Norwegen und Luxemburg das Ziel der 0,7%.


Internationaler Vergleich: in % des BNE:

Dänemark  1,06%
Niederlande  0,82%
Schweden  0,81%
Norwegen  0,80%
Luxemburg  0,70%
Österreich  0,22%
Griechenland  0,19%
Italien  0,13%

Quelle: ÖFSE, www.oefse.at/german/publikat/oep/oep_index.htm

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

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