Druckansicht - Freitag 30. Juli 2010
Mehr Anerkennung für Freiwilligenarbeit

Katholische Frauenbewegung Österreichs warnt anlässlich des Internationalen Tages der Freiwilligen, 5.Dezember 2009, vor Ausbau der Freiwilligenarbeit zu Lasten von bezahlten Arbeitsplätzen und Engführung auf Rettungs- und Soziale Hilfsdienste



Mehr Anerkennung für Freiwilligenarbeit
Katholische Frauenbewegung Österreichs warnt anlässlich des Internationalen Tages der Freiwilligen, 5.Dezember 2009, vor Ausbau der Freiwilligenarbeit zu Lasten von bezahlten Arbeitsplätzen und Engführung auf Rettungs- und Soziale Hilfsdienste

Die Katholische Frauenbewegung Österreichs setzt sich für eine Aufwertung und Anerkennung ehrenamtlicher Tätigkeiten ein. Entschieden wendet sie sich gegen einen Ausbau der Freiwilligenarbeit zu Lasten der Schaffung von bezahlten Arbeitsplätzen. Anlässlich des Internationalen Tages der Freiwilligen, 5. Dezember 2009, warnt die kfbö vor Tendenzen, die den Staat und die Körperschaften aus ihren sozialen Verpflichtungen entlassen. An die verantwortlichen PolitikerInnen appelliert die Katholische Frauenbewegung, freiwillige, ehrenamtliche Tätigkeiten nicht auf Rettungs- und soziale Hilfsdienste einzuengen.

 „ Vor allem Frauen leisten auch in anderen Bereichen, wie z.B. in den Kirchen und für die Entwicklungszusammenarbeit, zahlreiche unbezahlte Arbeitsstunden, die leider allzu oft als selbstverständlich hingenommen werden", bedauert Helene Renner, stv. Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs und Leiterin des kfbö-Arbeitskreises „Ehrenamt". „Diese Frauen dürfen nicht als Notnägel oder Lückenbüßerinnen angesehen werden. Ihre Leistungen müssen noch mehr als bisher gewürdigt und sichtbar gemacht werden. Denn in Zeiten wachsender Arbeitslosigkeit und einer schlechten Finanzlage können es sich vielfach die Leute gar nicht mehr leisten, ehrenamtlich tätig zu sein. Wir brauchen deshalb günstige Rahmenbedingungen für die Freiwilligenarbeit, damit niemand durch sein Engagement Nachteile erfährt.  Eine günstige Weiterversicherung für ehrenamtlich Tätige sollte überlegt werden", betont Renner.

Dank für tausende Gratisarbeitsstunden in der Kirche

Die Katholische Frauenbewegung Österreichs dankt am Internationalen Tag der Freiwilligen ganz besonders auch  jenen  Frauen, die durch ihr ehrenamtliches Engagement lebendige Pfarrgemeinden schaffen und sich unentgeltlich in der Entwicklungszusammenarbeit engagieren. „Durch den Einsatz von tausenden Ehrenamtlichen im Rahmen der Aktion Familienfasttag werden alljährlich mehr als zwei Millionen Euro für Frauenförderungsprojekte in den benachteiligten Ländern des Südens aufgebracht. Das ist gelebte Solidarität und Ausdruck hoher gesellschaftlicher Verantwortung. Diese Frauen wissen, dass  ehrenamtliche Arbeit in vielfältiger Ausgestaltung in Kirche und Gesellschaft lebensnotwendig und unverzichtbar ist", unterstreicht die stv.kfbö-Vorsitzende Helene Renner.

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Eleonore Bayer
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Die Katholische Frauenbewegung Österreichs setzt sich im Arbeitsjahr 2009/10 mit einem verantwortlichen Lebensstil auseinander und motiviert Frauen zur Zukunftsgestaltung. 



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