Häusliche Gewalt nicht tabuisieren
"Obwohl sich die Katholische Frauenbewegung seit Jahren im Rahmen ihrer Bildungsarbeit bemüht, häusliche Gewalt zu thematisieren, wird das heile Bild von der friedvollen, christlichen Familie leider noch immer von vielen Opfern unter Verleugnung der Realität aufrecht gehalten", stellt Margit Hauft, Vorsitzende der kfbö, fest.
"Deshalb werde wir nicht müde, immer wieder an die Frauen zu appellieren: Brecht euer Schweigen! Die Spirale der Gewalt kann sonst nicht durchbrochen werden."
Unterstützung für Opfer von Gewalt im In- und Ausland
Die Katholische Frauenbewegung hat nicht nur im Inland Frauenhäuser und Beratungsstellen für Opfer von Gewalt und sexuellem Missbrauch gegründet. Gemeinsam mit den LeserInnen der Zeitschrift "Welt der Frau finanzierte sie den Aufbau eines Frauenhauses in Mostar und bemüht sich derzeit um die Schaffung von Auffangwohnungen nach Frauenhausaufenthalten im Kosovo. Mit Mitteln aus der kfbö - Aktion Familienfasttag werden Projektpartnerinnen in Asien und Lateinamerika bei deren Kampf gegen häusliche Gewalt, Missbrauch und Vergewaltigung unterstützt, indem ihnen Rechtsbeistand, medizinische und psychologische Hilfe ermöglicht wird.
Die internationale Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" wird jedes Jahr vom 25.November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen bis zum 10.Dezember, dem Tag der Menschenrechte, durchgeführt.


