Druckansicht - Dienstag 7. September 2010
Ehrenamtliche erbringen Millionen Euro
78 Millionen Euro für Entwicklungsförderung sammelten freiwillig und unentgeltlich Mitglieder der Katholischen Frauenbewegung Österreichs Staatliche Anerkennung gefordert - Erfolgreiche Bilanz der Aktion Familienfasttag


Durch den Einsatz von tausenden ehrenamtlich tätigen Frauen wurden heuer mehr als 2,3 Millionen Euro für die 50. Aktion Familienfasttag gesammelt. Seit der Gründung dieser ältesten österreichischen Initiative für frauenspezifische  Entwicklungsförderung wurden insgesamt mehr als 78 Millionen Euro für Frauenförderungsprojekte in Asien und Lateinamerika aufgebracht. Die Katholische Frauenbewegung dankt anlässlich des Internationalen Tags der Freiwilligen am 5.Dezember 2007 allen unentgeltlich tätigen UnterstützerInnen, die durch ihren Einsatz Solidarität mit benachteiligten Menschen konkret zum Ausdruck bringen. Neuerlich fordert sie eine staatliche Anerkennung und Aufwertung ehrenamtlicher Arbeit in der Kirche und der Entwicklungsförderung.

"Das ehrenamtliche Engagement tausender Frauen in Österreich für die Entwicklungsförderung wird bei den öffentlichen Ehrungen von Freiwilligen leider allzu oft vergessen", bedauert kfbö-Vorsitzende Margit Hauft.  "Aber auch das unentgeltliche Engagement unserer Mitglieder für die Gestaltung eines lebendigen Pfarrlebens wird zu wenig öffentlich anerkannt. Seit Jahren fordert die kfb eine staatliche Anerkennung und Aufwertung ehrenamtlicher Arbeit in der Kirche  und der Entwicklungsförderung. Deshalb möchte wir heute ganz besonders jenen Frauen danken, die tausende Gratisarbeitsstunden in diesen Bereichen leisten. Sie wissen, dass  ehrenamtliche Arbeit in vielfältiger Ausgestaltung in Kirche und Gesellschaft lebensnotwendig und unverzichtbar ist."
Die mit dem Österreichischen Spendengütesiegel ausgezeichnete Aktion Familienfasttag wurde 1958 von der Katholischen Frauenbewegung Österreichs zur Bekämpfung des Hungers in der Welt gegründet. Heute stillt sie durch die Förderung von Frauenprojekten den Hunger nach Gerechtigkeit. Die Mitglieder der kfb veranstalten in den katholischen Pfarren des Landes in der vorösterlichen Fastenzeit traditionsgemäß Fastensuppenessen, deren Reinertrag der Aktion Familienfasttag zugute kommt. Sie organisieren aber auch Haussammlungen und entwicklungspolitische Bildungsangebote.


Ehrenamt spart Verwaltungskosten

Durch das ehrenamtliche Engagement können die Kosten für Verwaltung und Durchführung der Aktion Familienfasttag sehr niedrig gehalten werden. Unter dem Titel "Die Früchte des Teilens" hat die Katholische Frauenbewegung Österreichs einen Kurzbericht sowie einen umfassenden Finanz- und Tätigkeitsbericht über die Aktion Familienfasttag 2006 veröffentlicht. Beide Berichte und viele weitere Informationen können Sie downloaden.
Die Berichte  können auch als Broschüre bestellt werden: Referat für Entwicklungspolitik ­Aktion Familienfasttag  der kfbö, Spiegelgasse 3, 1010 Wien, Tel: 01/51552 DW 3110, E-Mail: teilen@kfb.at

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Jahresbericht 2008

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(Langfassung)

 

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(Kurzfassung)



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Die Katholische Frauenbewegung Österreichs setzt sich im Arbeitsjahr 2009/10 mit einem verantwortlichen Lebensstil auseinander und motiviert Frauen zur Zukunftsgestaltung. 



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Die Materialien sind erhältlich ...
  • in Ihrer Pfarre
  • im diözesanen kfb-Büro oder
  • direkt bei der kfbö
    Spiegelgasse 3, 1010 Wien
    Tel.: 01/ 51 552 DW 3697
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Pressereferentin

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Tel: 0664 321 89 36

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Tel: 01-51552-3697, Fax: 01-51552-3764, E-Mail: office@kfb.at
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