Kein Schweigen zu häuslicher Gewalt
25.11.2006
Katholische Frauenbewegung Österreichs appelliert an Mitglieder, Frauenhelpline und Beratungseinrichtungen zu nützen
Gewalt in der Familie darf nicht verschwiegen und tabuisiert werden. Dafür setzt sich die Katholische Frauenbewegung Österreichs ein. Anlässlich des Starts der internationalen Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" am Samstag, 25.November 2006, appelliert sie an ihre rund 200.000 Mitglieder, die Augen vor dem Problem häuslicher Gewalt nicht zu verschließen, sondern die Frauenhelpline 0800 222 555 und Beratungsstellen zu nützen. Von den verantwortlichen PolitikerInnen fordert die kfbö eine ausreichende Dotierung dieser Hilfseinrichtungen.
"Es gibt leider noch immer Männer, die meinen, die Frau sei ihr Eigentum, über das sie verfügen können", stellt Margit Hauft, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs fest. "Fast wöchentlich belegen dies Meldungen über Gewalttaten gegen Frauen, die sich von ihrem Partner trennen wollen. Hier ist noch viel Bewusstseinsarbeit auch in den katholischen Pfarrgemeinden nötig."
Die Katholische Frauenbewegung versucht bereits seit Jahren in ihrer Bildungsarbeit Frauen zu ermutigen, Gewaltprobleme zur Sprache zu bringen. "Dennoch merken wir immer wieder, dass Frauen oft dazu nicht bereit sind, weil sie das Bild der friedvollen christlichen Familie in der Pfarrgemeinde aufrecht erhalten wollen. Hier bedarf es sensibler, verständnisvoller Seelsorger und Seelsorgerinnen, vor allem aber auch einer Gemeinde, die das weit verbreitete Problem häuslicher Gewalt nicht verdrängt", meint Hauft.
"Es gibt leider noch immer Männer, die meinen, die Frau sei ihr Eigentum, über das sie verfügen können", stellt Margit Hauft, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs fest. "Fast wöchentlich belegen dies Meldungen über Gewalttaten gegen Frauen, die sich von ihrem Partner trennen wollen. Hier ist noch viel Bewusstseinsarbeit auch in den katholischen Pfarrgemeinden nötig."
Die Katholische Frauenbewegung versucht bereits seit Jahren in ihrer Bildungsarbeit Frauen zu ermutigen, Gewaltprobleme zur Sprache zu bringen. "Dennoch merken wir immer wieder, dass Frauen oft dazu nicht bereit sind, weil sie das Bild der friedvollen christlichen Familie in der Pfarrgemeinde aufrecht erhalten wollen. Hier bedarf es sensibler, verständnisvoller Seelsorger und Seelsorgerinnen, vor allem aber auch einer Gemeinde, die das weit verbreitete Problem häuslicher Gewalt nicht verdrängt", meint Hauft.




