Kein Schweigen zu häuslicher Gewalt
"Es gibt leider noch immer Männer, die meinen, die Frau sei ihr Eigentum, über das sie verfügen können", stellt Margit Hauft, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs fest. "Fast wöchentlich belegen dies Meldungen über Gewalttaten gegen Frauen, die sich von ihrem Partner trennen wollen. Hier ist noch viel Bewusstseinsarbeit auch in den katholischen Pfarrgemeinden nötig."
Die Katholische Frauenbewegung versucht bereits seit Jahren in ihrer Bildungsarbeit Frauen zu ermutigen, Gewaltprobleme zur Sprache zu bringen. "Dennoch merken wir immer wieder, dass Frauen oft dazu nicht bereit sind, weil sie das Bild der friedvollen christlichen Familie in der Pfarrgemeinde aufrecht erhalten wollen. Hier bedarf es sensibler, verständnisvoller Seelsorger und Seelsorgerinnen, vor allem aber auch einer Gemeinde, die das weit verbreitete Problem häuslicher Gewalt nicht verdrängt", meint Hauft.







