Hilfe statt Verurteilung für Nicaraguas Schwangere in Not
Katholische Frauenbewegung Österreichs fordert Hilfsmaßnahmen statt verschärfter Gesetze gegen Abtreibung in Nicaragua Außenministerin Plassnik soll auf neugewählte Regierung einwirken
Tiefe Betroffenheit haben Meldungen über die verschärfte strafrechtliche Verfolgung von Abtreibung in Nicaragua bei der Geschäftsführung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs ausgelöst. Denn die kfbö ist der Ansicht, dass Hilfsmaßnahmen eher Leben schützen als Strafen. Die Vorsitzende der kfbö, Margit Hauft, hat deshalb in einem Brief Außenministerin Dr.in Ursula Plassink ersucht, die neu gewählte Regierung in Nicragua zum Umdenken zu motivieren. Die kfbö fordert Unterstützungsprogramme für Schwangere in Notsituationen und Förderung von behinderten Kindern in Nicaragua. Darin sieht sie auch eine weitere Aufgabe für die österreichische Entwicklungszusammenarbeit, die Nicaragua als Schwerpunktland hat.
"Es kann nicht sein, dass ein Staat Frauen in Notsituationen kriminalisiert und hart bestraft, aber nichts zur Verhinderung von Abtreibung, z. B. durch Aufklärung, Unterstützung für behinderte Kinder, Betreuungsmöglichkeiten usw. leistet", betont Hauft in ihrem Schreiben an die Außenministerin. "Die Katholische Frauenbewegung Österreichs lehnt zwar jede Form der Abtreibung prinzipiell ab. Ein offener Blick auf die Lebensrealität zeigt aber deutlich, dass viele Frauen durch eine Schwangerschaft in eine unvorstellbar schwierige Situation kommen können, aus der sie oft keinen anderen Ausweg mehr erkennen als die Abtreibung. Hilfe statt Verurteilung ist deshalb hier geboten."
Die Katholische Frauenbewegung Österreichs engagiert sich seit vielen Jahren in Nicaragua. Mit Mitteln aus der Aktion Familienfasttag werden auch mit staatlicher Kofinanzierung Frauenförderungsprojekte unterstützt. Die Spenden dafür werden unter dem Aspekt des solidarischen Teilens gesammelt. Teilen mit benachteiligten Frauen bedeutet für die kfbö aber auch, Anteil an den Sorgen und Nöten der Projektpartnerinnen zu nehmen und sie bei der Durchsetzung ihrer Rechte zu unterstützen.
"Es kann nicht sein, dass ein Staat Frauen in Notsituationen kriminalisiert und hart bestraft, aber nichts zur Verhinderung von Abtreibung, z. B. durch Aufklärung, Unterstützung für behinderte Kinder, Betreuungsmöglichkeiten usw. leistet", betont Hauft in ihrem Schreiben an die Außenministerin. "Die Katholische Frauenbewegung Österreichs lehnt zwar jede Form der Abtreibung prinzipiell ab. Ein offener Blick auf die Lebensrealität zeigt aber deutlich, dass viele Frauen durch eine Schwangerschaft in eine unvorstellbar schwierige Situation kommen können, aus der sie oft keinen anderen Ausweg mehr erkennen als die Abtreibung. Hilfe statt Verurteilung ist deshalb hier geboten."
Die Katholische Frauenbewegung Österreichs engagiert sich seit vielen Jahren in Nicaragua. Mit Mitteln aus der Aktion Familienfasttag werden auch mit staatlicher Kofinanzierung Frauenförderungsprojekte unterstützt. Die Spenden dafür werden unter dem Aspekt des solidarischen Teilens gesammelt. Teilen mit benachteiligten Frauen bedeutet für die kfbö aber auch, Anteil an den Sorgen und Nöten der Projektpartnerinnen zu nehmen und sie bei der Durchsetzung ihrer Rechte zu unterstützen.




