Pfarrgemeinderatswahlen nicht abwerten
06.11.2006
Katholische Frauenbewegung vermisst österreichweite Kampagne für Pfarrgemeinderatswahlen 2007 -- Mitverantwortung der Laien ist keine lokale Angelegenheit - Appell an Österreichische Bischofskonferenz
Die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbö) bedauert, dass es bis jetzt kein entsprechendes Konzept für eine österreichweite Kampagne anlässlich der Pfarrgemeinderatswahlen 2007 gibt. Die kfbö appelliert deshalb an die am Montag, 6. November 2006 in Wien zusammengetretene Bischofskonferenz, die Pfarrgemeinderatswahlen nicht nur an die einzelnen Diözesanbischöfe zu delegieren. Dieses wichtige Instrument für die Mitverantwortung der Laien in der katholischen Kirche dürfe nicht als lokales Ereignis, sondern wie bisher als eine für die gesamte katholische Kirche in Österreich bedeutende Angelegenheit bewertet werden. Dafür müssten auch die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden.
"2002 bei den letzten PGR-Wahlen hat die Österreichische Bischofskonferenz noch eine entsprechende Kampagne getragen und damit ein deutliches Bekenntnis zur Mitverantwortung der Laien in der Kirche abgelegt", erinnert Margit Hauft, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs. "Warum sollte dies 2007 nicht mehr möglich sein? Die Pfarren leben nicht unwesentlich von der Mitverantwortung und dem Engagement der Laien. Der Pfarrgemeinderat ist dafür ein unverzichtbares Instrument geworden, das nicht abgewertet werden darf", betont Hauft. Sie ersucht die Bischöfe, bei Ihrer Herbstkonferenz die Wichtigkeit einer österreichweiten Kampagne zu den kommenden PGR-Wahlen nochmals zu bedenken. "Das traditionell gemeinsame Auftreten wäre ein unschätzbares Signal dafür, dass die Österreichische Bischofskonferenz weiterhin die Pfarrgemeinderatswahlen als wesentliches Anliegen der gesamten Katholischen Kirche in unserem Land sieht."
"2002 bei den letzten PGR-Wahlen hat die Österreichische Bischofskonferenz noch eine entsprechende Kampagne getragen und damit ein deutliches Bekenntnis zur Mitverantwortung der Laien in der Kirche abgelegt", erinnert Margit Hauft, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs. "Warum sollte dies 2007 nicht mehr möglich sein? Die Pfarren leben nicht unwesentlich von der Mitverantwortung und dem Engagement der Laien. Der Pfarrgemeinderat ist dafür ein unverzichtbares Instrument geworden, das nicht abgewertet werden darf", betont Hauft. Sie ersucht die Bischöfe, bei Ihrer Herbstkonferenz die Wichtigkeit einer österreichweiten Kampagne zu den kommenden PGR-Wahlen nochmals zu bedenken. "Das traditionell gemeinsame Auftreten wäre ein unschätzbares Signal dafür, dass die Österreichische Bischofskonferenz weiterhin die Pfarrgemeinderatswahlen als wesentliches Anliegen der gesamten Katholischen Kirche in unserem Land sieht."




