Frauen macht Staat!
25.09.2006
Wahlaufruf der Katholischen Frauenbewegung Österreichs Frauen sollen Parteiprogramme und tatsächliches frauenpolitisches Engagement der PolitikerInnen kritisch prüfen
Die Katholische Frauenbewegung Österreichs appelliert an alle wahlberechtigten Frauen von ihrem Stimmrecht bei den kommenden Nationalratswahlen Gebrauch zu machen. Da die Mehrzahl der Stimmberechtigten weiblich ist, können Frauen den Wahlausgang entscheidend beeinflussen. Deshalb sollte keine Frau am 1. Oktober 2006 aus Enttäuschung über die Politik oder aus Zeitmangel der Wahl fernbleiben. Auf das schwer erkämpfte Wahlrecht für Frauen darf nicht leichtfertig verzichtet werden.
Eine effiziente Politik für Frauenanliegen wird nur dann möglich werden, wenn die Wählerinnen mit ihrer Stimmabgabe Druck auf die PolitikerInnen machen.
Die Österreicherinnen brauchen eine frauengerechte Politik um drohende Armut zu vermeiden sowie Beruf und Familie besser vereinbaren zu können.
Grundlage für die Wahlentscheidung sollte ein kritischer Vergleich der Parteiprogramme besonders im Hinblick auf frauenpolitische Belange sein. Wesentlich wird aber auch sein, welchen Eindruck die VertreterInnen der wahlwerbenden Parteien im Umgang mit Frauen und im Engagement zur realen Verbesserung der Situation der Frauen in Österreich hinterlassen haben.
Die Geschäftsführung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs begrüßt den zunehmenden Anteil von Frauen in der Politik. Sie bedauert jedoch gleichzeitig, dass trotzdem Frauenpolitik nur ein Randthema in Österreich ist. So werde deutlich, dass Frausein allein noch kein Programm und kein Garant für Politik im Interesse der Frauen sei. Deshalb sollten die Österreicherinnen gut ihre Wahlentscheidung überlegen.
Eine effiziente Politik für Frauenanliegen wird nur dann möglich werden, wenn die Wählerinnen mit ihrer Stimmabgabe Druck auf die PolitikerInnen machen.
Die Österreicherinnen brauchen eine frauengerechte Politik um drohende Armut zu vermeiden sowie Beruf und Familie besser vereinbaren zu können.
Grundlage für die Wahlentscheidung sollte ein kritischer Vergleich der Parteiprogramme besonders im Hinblick auf frauenpolitische Belange sein. Wesentlich wird aber auch sein, welchen Eindruck die VertreterInnen der wahlwerbenden Parteien im Umgang mit Frauen und im Engagement zur realen Verbesserung der Situation der Frauen in Österreich hinterlassen haben.
Die Geschäftsführung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs begrüßt den zunehmenden Anteil von Frauen in der Politik. Sie bedauert jedoch gleichzeitig, dass trotzdem Frauenpolitik nur ein Randthema in Österreich ist. So werde deutlich, dass Frausein allein noch kein Programm und kein Garant für Politik im Interesse der Frauen sei. Deshalb sollten die Österreicherinnen gut ihre Wahlentscheidung überlegen.




