Druckansicht - Dienstag 7. September 2010
Sinkende Neupriesterzahl erfordert umdenken
30.06.2006

Katholische Frauenbewegung Österreichs fordert Öffnung und Weiterentwicklung kirchlicher Weiheämter Frauen sollten vorerst wieder als Diakoninnen wirken können


Das Rekordtief an Neupriestern sollte nach Ansicht der Katholischen Frauenbewegung Österreichs kein Grund zum Klagen, sondern ein Impuls für eine Reform der Zulassungsbedingungen zu kirchlichen Weiheämtern sein.  Die kfbö appelliert deshalb auch heuer wieder am Fest Peter und Paul, 29. Juni 2006,  an die Kirchenleitung, mutig auch jene Berufungen zu akzeptieren, die Gott Frauen schenkt. Alle Gläubigen fordert die Katholische Frauenbewegung auf, nicht zu resignieren, sondern innerhalb der katholischen Kirche für diesen Reformprozess einzutreten und für eine Lösung der immer größer werdenden Probleme zu beten.

Da in der Bibel von den ersten christlichen Gemeinden bezeugt wird, dass Frauen als Diakoninnen und Apostolinnen wirkten, sollte nach Ansicht der kfbö als erster Schritt  jenen Frauen, die bereits haupt- und ehrenamtlich in der Kirche als Seelsorgerinnen wirken, der Zugang zum ständigen Diakonat ermöglicht werden.

Das ängstliche Festhalten an Traditionen und Vorschriften kann die Probleme des wachsenden Priestermangels nicht lösen. Im Glauben an eine sich ständig erneuernde Kirche sollen Frauen und Männer, Klerus und Laien vielmehr "hören, was der Geist den Gemeinden sagt", so wie es in der Geheimen Offenbarung des Johannes (2,7) geschrieben steht, meint die Katholische Frauenbewegung Österreichs.
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Die Katholische Frauenbewegung Österreichs setzt sich im Arbeitsjahr 2009/10 mit einem verantwortlichen Lebensstil auseinander und motiviert Frauen zur Zukunftsgestaltung. 



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