Politische Einmischung ist Christenpflicht
17.10.2005
Bundesleitung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs entsetzt über FPÖ Angriff auf evangelische Kirche
Die Bundesleitung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs ist entsetzt über die Reaktion der FPÖ auf die Kritik der evangelischen Kirche an den FPÖ-Wahlkampfplakaten in Wien. Die Ansicht der FPÖ-Wien, die Trennung von Staat und Kirche lege Amtsträgern ein Schweigegebot zur Politik auf, wird entschieden zurückgewiesen. "Es ist nicht nur ein Recht, sondern eine Pflicht gläubiger Menschen sich in die Politik einzumischen, um ein gutes Leben für alle zu ermöglichen. Kirchen dürfen nicht schweigen, wenn Politik Menschenrechte negiert und Fremdenhass schürt", betont die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung, Margit Hauft.