Zulassung zum Weiheamt neu überlegen
28.06.2005
Papst möge sich dem Dialog über Öffnung und Weiterentwicklung kirchlicher Weiheämter nicht verschließen - Katholische Frauenbewegung Österreichs appelliert anlässlich des Festes Peter und Paul, 29. Juni, an Kirchenleitung, Berufung von Frauen ernstzunehmen
Die Zulassung von Frauen zu kirchlichen Weiheämtern soll unter dem neuen Papst in der katholischen Kirche kein Tabuthema sein. Benedikt XVI möge sich einem Dialog nicht verschließen, sondern vielmehr einen neuen Nachdenkprozess über Öffnung und Weiterentwicklung der Zulassungsbestimmungen initiieren. Diesen Wunsch äußert die Katholische Frauenbewegung Österreichs zum Fest Peter und Paul, 29. Juni, dem traditionellen Tag für Priesterweihen in der katholischen Kirche.
Die Katholische Frauenbewegung Österreichs appelliert neuerlich an die Kirchenleitung, die vielfältigen Berufungen von Frauen ernstzunehmen. Im festen Vertrauen auf das Wirken des Heiligen Geistes sollte sich die Kirche offensiv und im Dialog mit Frauen dieser Thematik stellen.
Bereits heute wirken Frauen auf vielfältige Weise haupt- und ehrenamtlich als Seelsorgerinnen, wie z.B. im Krankenhaus, in der Katechese, in der Pfarrpastoral...Doch ohne Weiheamt stoßen sie dabei immer wieder an Grenzen. Die kfbö tritt dafür ein, dass ihnen der Zugang zum ständigen Diakonat ermöglicht wird.