Zivildienstöffnung für Frauen löst nicht Pflegenotstand
14.05.2005
Katholische Frauenbewegung Österreichs fordert bessere Rahmenbedingungen für "Freiwiliges soziales Jahr"
Die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbö) lehnt die Öffnung des Zivildienstes für Frauen ab. Sie fordert hingegen bessere Rahmenbedingungen für das bereits bestehende "Freiwillige soziale Jahr" durch entsprechende Bezahlung und Anrechenbarkeit für die Pension. Dadurch könnten InteressentInnen einen guten Einblick in die Sozialarbeit gewinnen und sich vielleicht für einen Beruf in diesem Arbeitsfeld entscheiden. Allerdings müsste das Image der Sozial-und Pflegeberufe durch höhere Entlohnung und bessere Arbeitsbedingungen aufgewertet werden. Nur dadurch könnte der Pflegenotstand in Österreich nachhaltig behoben werden.
"Der Zivildienst ist ein Ersatzdienst für den verpflichtenden Wehrdienst für Männer. Er ist deshalb kein Bereich, der Frauen betrifft", betont kfbö-Vorsitzende Margit Hauft. "Die Regierung will mit der Öffnung des Zivildienstes auch für EWR-BürgerInnen sichtlich den Pflegenotstand in Österreich beheben. Mit dieser Maßnahme wird jedoch das Image von Sozial-und Pflegeberufen als schlecht bezahlte Frauenjobs nur noch verstärkt", erklärt Hauft die ablehnende Haltung der Katholischen Frauenbewegung.
"Der Zivildienst ist ein Ersatzdienst für den verpflichtenden Wehrdienst für Männer. Er ist deshalb kein Bereich, der Frauen betrifft", betont kfbö-Vorsitzende Margit Hauft. "Die Regierung will mit der Öffnung des Zivildienstes auch für EWR-BürgerInnen sichtlich den Pflegenotstand in Österreich beheben. Mit dieser Maßnahme wird jedoch das Image von Sozial-und Pflegeberufen als schlecht bezahlte Frauenjobs nur noch verstärkt", erklärt Hauft die ablehnende Haltung der Katholischen Frauenbewegung.




