Druckansicht - Dienstag 7. September 2010
Frauenpolitik: Taten statt Lippenbekenntnissen
08.03.2005

Katholische Frauenbewegung Österreichs fordert frauenpolitischen Beirat zur Aktivierung der Frauenpolitik und Einführung einer Frauenverträglichkeitsprüfung zur Bekämpfung wachsender Frauenarmut Vaterschutzmonat rasch realisieren Weiter


Die Katholische Frauenbewegung Österreichs erneuert anläßlich des Internationalen Frauentags, 8. März 2005, ihre Forderung nach Einführung einer Frauenverträglichkeitsprüfung. Sie appelliert an die österreichische Regierung, die geschlechtsspezifischen Auswirkungen ihrer Politik besser zu überprüfen und damit das Aktionsprogramm der Europäischen Kommission für die Chancengleichheit von Frauen und Männern endlich zu erfüllen. Außerdem sollte der seit Jahren geplante frauenpolitische Beirat rasch verwirklicht werden, um die derzeit nicht erkennbare Frauenpolitik wiederzubeleben. So sollte der nun auch von Frauenministerin Maria Rauch-Kallat angedachte Vaterschutzmonat nicht länger ein Lippenbekenntnis bleiben, sondern rasch realisiert werden.

"Die steigende Frauenarmut in Österreich beweist, dass Politik und Wirtschaft noch immer nicht frauengerecht sind", stellt Margit Hauft, Vorsitzende der kfbö fest. Den Lippenbekenntnissen der PolitikerInnen müssten endlich konkrete Taten folgen. "Noch immer sind bezahlte Arbeit und unbezahlte Leistungen zwischen Frauen und Männern ungerecht verteilt, sodass Frauen dadurch leichter vor allem im Alter in Armut geraten. Die Katholische Frauenbewegung fordert seit Jahren Maßnahmen, die Männer ermutigen ihre Erziehungs- und Betreuungsaufgaben wahrzunehmen", erinnert die Vorsitzende der kfbö, Margit Hauft. "Der Vaterschutzmonat wäre dafür ein vorzügliches Beispiel, das zum Wohl der ganzen Familie wie sich auch in Frankreich und Skandinavien zeigt - finanzierbar sein muss."
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Die Katholische Frauenbewegung Österreichs setzt sich im Arbeitsjahr 2009/10 mit einem verantwortlichen Lebensstil auseinander und motiviert Frauen zur Zukunftsgestaltung. 



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