Pflegeberufe: Werbespots genügen nicht
30.06.2004
Katholische Frauenbewegung Österreichs fordert mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen für Pflegende
Die Geschäftsführung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs setzt sich für eine höhere Entlohnung und für bessere Arbeitsbedingungen für das Pflegepersonal ein. "Das Image vom schlecht bezahlten Frauenberuf kann nicht durch Werbespots, sondern nur durch konkrete Taten überwunden werden", stellt kfbö-Vorsitzende Margit Hauft fest. Sie appelliert an die zuständigen PolitikerInnen, vor allem im Bereich der Altenbetreuung fehlende Kollektivverträge umgehend abzuschließen und für einheitliche, in ganz Österreich geltende Berufsgesetze für diese Sparte zu sorgen. In den laufenden Finanzausgleichsverhandlungen zwischen Bund und Ländern sollten notwendige Mehrausgaben für Pflegeleistungen berücksichtigt werden. Unterschiedliche Berufsbilder und Ausbildungsstandards für Sozialbetreuungsberufe in den einzelnen Bundesländern müssen unverzüglich vereinheitlicht werden, um gleiche Bedingungen für alle Interessierten zu schaffen.
Die derzeit laufende Werbekampagne für Pflegeberufe kann nach Ansicht der Geschäftsführung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs nur ein erster Schritt zur Imageverbesserung sein. Begrüßt wird, dass in dieser Kampagne Pflegen als "Job des Lebens" auch für Männer präsentiert wird. Allerdings müssen vorerst die Rahmenbedingungen verbessert werden, damit Pflegen für Männer und Frauen eine erstrebenswerte Tätigkeit wird.
Die derzeit laufende Werbekampagne für Pflegeberufe kann nach Ansicht der Geschäftsführung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs nur ein erster Schritt zur Imageverbesserung sein. Begrüßt wird, dass in dieser Kampagne Pflegen als "Job des Lebens" auch für Männer präsentiert wird. Allerdings müssen vorerst die Rahmenbedingungen verbessert werden, damit Pflegen für Männer und Frauen eine erstrebenswerte Tätigkeit wird.




