Hauft: kein Platz für "Bachelor" im ORF
20.11.2003
Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs Margit Hauft will mit öffentlicher Diskussion über Kuppelsendung Bewusstsein über Rollenbild der Frau in Medien schärfen und Veränderung bewirken
Die Ausstrahlung der ersten Folge der neuen TV-Show "The Bachelor" konnte die Bedenken der Katholischen Frauenbewegung Österreichs gegen dieses Sendungsformat nicht zerstreuen. "In einem öffentlich-rechtlichen Sender hat dieses sexistische Programm nichts zu suchen", betont die Vorsitzende der kfbö, Margit Hauft. "Es ist bedauerlich, dass der ORF Gebühren für eine Produktion verschwendet, in der Frauen zu buhlenden Konkurrentinnen erniedrigt werden. Diese Klischeevorstellung, dass Frauen um einen jungen, reichen Junggesellen kämpfen, mag vielleicht manchen Männern auch heute noch gefallen. Sie entspricht jedoch sicherlich nicht dem Rollenbild der selbstbewussten Frau im Dritten Jahrtausend.
Hauft, die als Vertreterin des Landes Oberösterreich auch Mitglied des ORF-Stiftungsrates ist, geht davon aus, dass ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner die versprochene Diskussion unverzüglich terminisiert und vermehrt frauengerechte Programmakzente setzt. "Es ist zu hoffen, dass ’The Bachelor zum Impuls für eine breite öffentliche Diskussion über die Rolle der Frau in den Medien wird und das Bewusstsein für derart einseitige Frauendarstellungen schärft", meint die kfbö-Vorsitzende.
Hauft, die als Vertreterin des Landes Oberösterreich auch Mitglied des ORF-Stiftungsrates ist, geht davon aus, dass ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner die versprochene Diskussion unverzüglich terminisiert und vermehrt frauengerechte Programmakzente setzt. "Es ist zu hoffen, dass ’The Bachelor zum Impuls für eine breite öffentliche Diskussion über die Rolle der Frau in den Medien wird und das Bewusstsein für derart einseitige Frauendarstellungen schärft", meint die kfbö-Vorsitzende.




