Kindererziehung weniger Wert als Militärdienst?
Im vorliegenden Entwurf für eine Pensionsreform erkennt die kfbö-Vorsitzende eine krasse Missachtung der EU-Richtlinie über Gendermainstreaming. "Es genügt nicht, sich verbal zum Prinzip des Gendermainstreamings zu bekennen, aber in der Realpolitik unterschiedliche geschlechtsspezifische Auswirkungen nicht zu berücksichtigen. Der Entwurf für eine geplante Pensionsreform benachteiligt nach Meinung verschiedener ExpertInnen eindeutig die Frauen. Er wurde nur aus dem Blickwinkel männlicher Erwerbsbiografien heraus erstellt und berücksichtigt deshalb viel zu wenig die konkrete Lebenssituation von Frauen."
Die Pensionsreform und notwendige Begleitmaßnahmen, wie z.B. Förderung der partnerschaftlichen Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau, um beiden die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, sind für die Katholische Frauenbewegung Österreich Gradmesser einer effizienten Frauenpolitik. "Daran wird man erkennen, wie ernst diese Bundesregierung tatsächlich das proklamierte partnerschaftliche Lebensmodell sowie Gleichberechtigung und Gleichrangigkeit von Mann und Frau nimmt."







