Österreich braucht offensive Frauenpolitik
07.03.2003
Stellungnahme der Katholischen Frauenbewegung Österreichs zum Internationalen Frauentag 2003 Stellenwert der Frauenpolitik am Budget messen
Die Katholische Frauenbewegung Österreichs fordert am Internationalen Frauentag, 8.März 2003 von der neuen Bundesregierung eine offensive und effiziente Frauenpolitik zur Beseitigung der gravierenden Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen und zur Förderung einer partnerschaftlichen Aufteilung der Familien- , Erziehungs- und Pflegearbeit. Nach der jüngsten Erhebung des Statistischen Amtes der EU (Eurostat) ist die Kluft zwischen dem Bruttoverdienst von Frauen und jenem der Männer nur noch in Irland und Großbritannien größer als in Österreich. Ebenso liegt das Bildungsniveau der Frauen in Österreich unter dem EU-Durchschnitt.
"Der Weg vom Schluss an die Spitze zu den ’Top Drei in Europa, den Bundeskanzler Wolfgang Schüssel in seiner Regierungserklärung propagiert hat, kann nur über gezielte frauenpolitische Maßnahmen gehen", betont Margit Hauft, Vorsitzende der kfbö. Die Ernennung von Maria Rauch-Kallat zur Frauenministerin wird deshalb von der Katholischen Frauenbewegung begrüßt." Mit Maria Rauch-Kallat wurde eine nicht nur in Frauenfragen erfahrene Politikerin zur Frauenministerin ernannt. Für eine effiziente Frauenpolitik braucht sie jedoch nicht nur Kompetenz, sondern vor allem auch ein gut dotiertes Budget. Daran kann man dann messen, was der österreichischen Bundesregierung Frauenpolitik tatsächlich wert ist", meint Margit Hauft. Sie hofft, dass es der Frauenministerin gelingen möge, das Motto "Taten statt Worte" zu realisieren.
Vordringliche Maßnahmen sind für die kfbö die Schaffung einer eigenständigen Alterssicherung für Frauen, die den Lebensstandard im Alter sichert und die Verwirklichung des Frauenvolksbegehrens. Strikt wird eine Pensionsreform abgelehnt, die wieder Frauen benachteiligt.
"Der Weg vom Schluss an die Spitze zu den ’Top Drei in Europa, den Bundeskanzler Wolfgang Schüssel in seiner Regierungserklärung propagiert hat, kann nur über gezielte frauenpolitische Maßnahmen gehen", betont Margit Hauft, Vorsitzende der kfbö. Die Ernennung von Maria Rauch-Kallat zur Frauenministerin wird deshalb von der Katholischen Frauenbewegung begrüßt." Mit Maria Rauch-Kallat wurde eine nicht nur in Frauenfragen erfahrene Politikerin zur Frauenministerin ernannt. Für eine effiziente Frauenpolitik braucht sie jedoch nicht nur Kompetenz, sondern vor allem auch ein gut dotiertes Budget. Daran kann man dann messen, was der österreichischen Bundesregierung Frauenpolitik tatsächlich wert ist", meint Margit Hauft. Sie hofft, dass es der Frauenministerin gelingen möge, das Motto "Taten statt Worte" zu realisieren.
Vordringliche Maßnahmen sind für die kfbö die Schaffung einer eigenständigen Alterssicherung für Frauen, die den Lebensstandard im Alter sichert und die Verwirklichung des Frauenvolksbegehrens. Strikt wird eine Pensionsreform abgelehnt, die wieder Frauen benachteiligt.




