Österreich braucht offensive Frauenpolitik
"Der Weg vom Schluss an die Spitze zu den ’Top Drei in Europa, den Bundeskanzler Wolfgang Schüssel in seiner Regierungserklärung propagiert hat, kann nur über gezielte frauenpolitische Maßnahmen gehen", betont Margit Hauft, Vorsitzende der kfbö. Die Ernennung von Maria Rauch-Kallat zur Frauenministerin wird deshalb von der Katholischen Frauenbewegung begrüßt." Mit Maria Rauch-Kallat wurde eine nicht nur in Frauenfragen erfahrene Politikerin zur Frauenministerin ernannt. Für eine effiziente Frauenpolitik braucht sie jedoch nicht nur Kompetenz, sondern vor allem auch ein gut dotiertes Budget. Daran kann man dann messen, was der österreichischen Bundesregierung Frauenpolitik tatsächlich wert ist", meint Margit Hauft. Sie hofft, dass es der Frauenministerin gelingen möge, das Motto "Taten statt Worte" zu realisieren.
Vordringliche Maßnahmen sind für die kfbö die Schaffung einer eigenständigen Alterssicherung für Frauen, die den Lebensstandard im Alter sichert und die Verwirklichung des Frauenvolksbegehrens. Strikt wird eine Pensionsreform abgelehnt, die wieder Frauen benachteiligt.







