Saturday 4. February 2012

Eigenständige Alterssicherung für Frauen

12.07.2002
Steirische Politikerinnen diskutierten mit Katholischer Frauenbewegung Österreichs Familienpolitik ­ Absage an verpflichtende Väterkarenz

 

Für die Realisierung einer eigenständigen Alterssicherung für Frauen haben sich Vertreterinnen verschiedener politischer Parteien am Donnerstag, 11. Juli, 2002 bei einer Diskussion im Rahmen der Sommerstudientagung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs in Schloss Seggau bei Leibnitz ausgesprochen. Die steirischen Politikerinnen schlugen allerdings unterschiedliche Wege zur Verwirklichung dieses Anliegens vor. Während die einen für eine bedarfsorientierte Grundsicherung, aus der ein Rechtsanspruch auf Alterssicherung entstehe, eintraten, plädierten die anderen für Pensionssplitting. Einig waren sie sich jedoch in der Ablehnung einer verpflichtenden Väterkarenz, für die sich die Katholische Frauenbewegung einsetzt und die auch von Dr. Karin Sprachmann, ÖGB-Landesvorsitzende der Steiermark, gefordert wurde.

In der Beurteilung des Kindergeldes waren sich die Politikerinnen uneinig.

 

FPÖ-Landtagsabgeordnete Dr. Magda Bleckmann erkannte nur Verbesserungen, räumte allerdings zur Optimierung einen Ausbau des Kindergeldes ein, sobald dazu die nötigen finanziellen Mitteln zur Verfügung stünden. LAbg. Mag. Ursula Lackner (SPÖ) betonte, dass eine Geldleistung nicht jene notwendigen Rahmenbedingungen ersetzen könne, die für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf notwendig seien. Prinzipiell findet es die Sozialdemokratin jedoch gut, dass nun jede Mutter Anspruch auf Kindergeld hat. Die steirische Gewerkschafterin Dr. Karin Sprachmann berichtete von prompten Kündigungen von Frauen in Karenz nach dem Ende der Schutzfrist und forderte eine Ausweitung des Kündigungsschutzes. LAbg. Ingrid Lechner-Sonneck (Grüne) und Bez. Rätin Mag. Ulrike Taberhofer äußerten ebenfalls Bedenken gegen die Kindergeldregelung. Sie betonten, dass mit jenem Geld, das nun für den Ankauf von Abfangjägern aufgebracht werden müsse, viel gemacht werden könnte, wenn man nur wolle.


Einigkeit herrschte wieder unter den Diskutantinnen bei der Frage des notwendigen politischen Engagements von Frauen. Die Politikerinnen ermunterten die kfb-Frauen, sich einzumischen und den Dialog mit ihnen zu pflegen.


Die diesjährige Sommerstudientagung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs steht unter dem Motto "A Frau möcht‘ i‘ sein. A Familie möcht‘ i‘ hab'n.". Die Leitungsteams der kfb aus allen österreichischen Diözesen sowie aus Südtirol beraten mit ExpertInnen die Rolle der Frau in der Familie im 3. Jahrtausend. An der Diskussion über Familienpolitik nahm keine Vertreterin der ÖVP teil, da Bgm. Johanna Gruber erkrankte und kein Ersatz für sie gefunden wurde. 

Rückfragen bitte an:

 

Dr.in Mag.a Katharina Wegan

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Spendenservice

 

Katholische Frauenbewegung Österreichs
Referat für Entwicklungspolitik - Aktion Familienfasttag
Spiegelgasse 3/II
1010 Wien
Tel: +43 1 51 552-3110

E-Mail: katharina.wegan[a]kfb.at

Rückfragen bitte an:

 

Dr.in Mag.a Katharina Wegan

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Spendenservice

 

Katholische Frauenbewegung Österreichs
Referat für Entwicklungspolitik - Aktion Familienfasttag
Spiegelgasse 3/II
1010 Wien
Tel: +43 1 51 552-3110

E-Mail: katharina.wegan[a]kfb.at

Rückfragen bitte an:

 

Dr.in Mag.a Katharina Wegan

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Spendenservice

 

Katholische Frauenbewegung Österreichs
Referat für Entwicklungspolitik - Aktion Familienfasttag
Spiegelgasse 3/II
1010 Wien
Tel: +43 1 51 552-3110

E-Mail: katharina.wegan[a]kfb.at

Rückfragen bitte an:

 

Dr.in Mag.a Katharina Wegan

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Spendenservice

 

Katholische Frauenbewegung Österreichs
Referat für Entwicklungspolitik - Aktion Familienfasttag
Spiegelgasse 3/II
1010 Wien
Tel: +43 1 51 552-3110

E-Mail: katharina.wegan[a]kfb.at

Rückfragen bitte an:

 

Dr.in Mag.a Katharina Wegan

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Spendenservice

 

Katholische Frauenbewegung Österreichs
Referat für Entwicklungspolitik - Aktion Familienfasttag
Spiegelgasse 3/II
1010 Wien
Tel: +43 1 51 552-3110

E-Mail: katharina.wegan[a]kfb.at

Jahresbericht 2010

» Jahresbericht 2010

(Langversion) 

 

» Jahresbericht 2010

(Kurzversion) 

 

Rückfragehinweis

Monika Slouk
Pressereferentin

Katholische Frauenbewegung Österreichs

Spiegelgasse 3/II

1010 Wien

Tel: 01/51 552-3695

Mobil: 0664/321 89 36

E-Mail: monika.slouk[a]kfb.at

 

 

Die Katholische Frauenbewegung lädt Sie zum Teilen mit notleidenden Menschen ein. Mit Ihrer Spende für die Aktion Familienfasttag 2011 helfen Sie Frauen, aus eigener Kraft ihre Situation zu verbessern und ihren Kindern Zukunftschancen zu erschließen.


Jahresbericht 2009

» Jahresbericht 2009
(Langfassung)

 

» Jahresbericht 2009
(Kurzfassung)

Jahresbericht 2008

» Jahresbericht 2008
(Langfassung)

 

» Jahresbericht 2008
(Kurzfassung)

Die Katholische Frauenbewegung Österreichs setzte sich 2011/12 intensiv mit dem Thema "Heute Christin Sein" auseinander. 

Die Materialien sind erhältlich ...

  • in Ihrer Pfarre
  • im diözesanen kfb-Büro oder
  • direkt bei der kfbö
    Spiegelgasse 3, 1010 Wien
    Tel.: 01/ 51 552 DW 3697
    Fax: 01/ 51 552 DW 3764
    E-Mail: teilen@kfb.at

Archiv

» Jahresberichte

Pressereferentin

Eleonore Bayer
Tel: 0664 321 89 36

E-Mail: eleonore.bayer@kfb.at

 

Pressereferentin der kfbö

Eleonore Bayer
Tel: 0664 321 89 36

E-Mail: eleonore.bayer@kfb.at

Projekte 2009

Pressefotos

der Vorsitzenden als Download
zur ersten Seite  vorherige Seite     1 2 3 4 5 6 7     nächste Seite (n)  zur letzten Seite (l)
Katholische Frauenbewegung Österreichs, A-1010 Wien, Spiegelgasse 3/2
Tel: 01-51552-3695, Fax: 01-51552-3764, E-Mail: office@kfb.at
http://www.teilen.at/