Tuesday 26. May 2020

Geschlechtergerechtigkeit jetzt

Katholische Frauenbewegung: Corona-Krise „Weckruf“, Strukturen zu ändern

[Wien, 8.5.2020, PA] Als „Weckruf“ will die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Angelika Ritter-Grepl die gegenwärtige Corona-Krise verstanden wissen. Strukturen in Gesellschaft und Wirtschaft seien dahingehend zu ändern, dass Geschlechtergerechtigkeit und ein „gutes Leben für alle“ national wie global gewährleistet sind: „In Österreich wie im globalen Süden zeigt sich, dass Frauen von den Auswirkungen der Krise noch einmal stärker betroffen sind als Männer“, so Ritter-Grepl. 

Beklatschen von Frauen zu wenig

Katholische Frauenbewegung zum Tag der Heiligen Katharina von Siena: Diakonat reformieren, Arbeit in Frauenbranchen aufwerten

 

[Wien, 29.4.2020, PA]  Eine deutliche Aufwertung des Dienstes von Frauen in Kirche wie Gesellschaft fordert die Katholische Frauenbewegung Österreichs anlässlich des Gedenkens an ihre Patronin und Weggefährtin, die Heilige Katharina von Siena, am 29. April. Das Beispiel der Heiligen, deren diakonisches Wirken weite Kreise zog, ermutige Frauen zu Kritik und Widerständigkeit sowie dazu, Visionen selbstbewusst und zielstrebig in die Tat umzusetzen: „Wir fordern, Frauen in der Diakonie sakramental zu stärken und das Diakonat für Männer wie Frauen zu reformieren,“ so Angelika Ritter-Grepl, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs: „Und wir treten ein für die Aufwertung der Arbeit in sogenannten Frauenbranchen wie Pflege, Gesundheit, Handel oder Reinigung“. Das „Beklatschen von Frauen“, ob  in „systemrelevanten“ Bereichen der Arbeitswelt oder im diakonischen Dienst der Kirche, sei zu wenig, so Ritter-Grepl.

© Diözese Innsbruck

Die Welt für Frauen gerechter machen

Angelika Ritter-Grepl zur neuen Vorsitzenden der Katholischen Frauenbewegung Österreichs gewählt

 

[Wien, 21.4.2020, PA] Mit dem Ziel, auf der Basis christlicher Werte die Welt für Frauen gerechter zu machen, hat die neue  ehrenamtliche Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, Angelika Ritter-Grepl, ihr Amt angetreten. „Wir Frauen sollen als Befreite leben“, so Ritter-Grepl mit Blick auf Gesellschaft wie Kirche. Was Freiheit für Frauen bedeute, müsse aber erst noch ausgestaltet werden: „Dazu beizutragen, in und mit der Gemeinschaft von Frauen in der Katholischen Frauenbewegung: das treibt mich an“. Die Tirolerin, die nach ihrer Tätigkeit als Volksschullehrerin  kritische Geschlechter- und Sozialforschung studiert und zuletzt als Leiterin des Frauenreferats der Diözese Innsbruck gearbeitet hat, folgt in ihrem Amt der Oberösterreicherin Veronika Pernsteiner nach. Pernsteiner stand fünf Jahre an der Spitze von Österreichs größter Frauenorganisation.

Barbara Maurer

Daheim Suppe essen & online spenden

Einige der traditionellen Fastensuppenessen, zu denen Frauen jährlich einladen, mussten heuer aufgrund der Corona-Krise abgesagt werden. Daher verlegen wir das Suppenessen einfach nach Hause und laden zum #onlinesuppenessen ein!

 

Machen Sie mit und unterstützen Sie so unsere Projektpartner*innen in Afrika, Asien und Lateinamerika auch während der Krise durch Ihrer Spende!

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Die Aktion Familienfasttag der katholischen Frauenbewegung Österreichs

 

Seit mehr als 60 Jahren fördert die Aktion Familienfasttag der katholischen Frauenbewegung Österreichs Frauenprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika - derzeit über 100 Projekte.

 

Frauen und Kinder auf der Flucht: Politik jenseits des christlich-humanistischen Wertekanons

Katholische Frauenbewegung Österreichs fordert von Regierung Aufnahme von Frauen und Kindern

 

[Wien, 13.3.2020, PA] Die Katholische Frauenbewegung Österreichs fordert die österreichische Regierung dazu auf, Frauen und Kinder aufzunehmen, die in Flüchtlingslagern auf griechischen Inseln unter menschenunwürdigen Bedingungen festsitzen. „Die Unerbittlichkeit, mit der die Regierungsspitze den vielfachen, dringenden Aufforderungen seitens zivilgesellschaftlicher und kirchlicher Organisationen, Privatpersonen, BürgermeisterInnen, auch einzelner PolitikerInnen und Bischöfe sowie des Bundespräsidenten entgegentritt, steht in krassem Widerspruch zu ihrem ausdrücklichen Bekenntnis zu einem christlich-humanistischen Wertekanon“, so Veronika Pernsteiner, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs.

Faire Bewertung von Care-Arbeit

Politik muss wollen Katholische Frauenbewegung solidarisch mit den Beschäftigten in der Sozialwirtschaft

[Wien, 6.3.2020, PA] Einen Appell an die politisch Verantwortlichen, Sorge-Arbeit neu zu bewerten und entsprechend konkrete Maßnahmen in Budget, Steuergesetzgebung, Arbeitsrecht , Bildung und Ausbildung zu ergreifen, richtet die Katholische Frauenbewegung Österreichs anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März. „Die kfbö erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten in der Sozialwirtschaft, in erster Linie Frauen, und deren Forderungen nach einer 35-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich“, so Veronika Pernsteiner, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs.

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