Wenn Frauen Zukunft gestalten wollen, sollten sie Welt als Haushalt in den Blick nehmen, als ein Bezugsgewebe, das von der Verantwortung und Sorge füreinander geprägt ist. Dieses Prinzip der Schweizer Theologin Ina Praetorius griff Dr.in Michaela Moser bei der Sommerstudientagung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs am Donnerstag, 16. Juli 2009, in Wien auf. „Der Haushalt eignet sich besser als der Markt als Vorbild für die Organisation des Zusammenlebens", plädiert Moser für einen Paradigmenwechsel. Jede/r habe positive und negative Erfahrungen damit, die für die Gestaltung des globalen Haushalts reflektiert übernommen werden müssten.
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