Saturday 4. February 2012
Folder: Frauen in der Kirche: berufen-befähigt-beauftragt

Frauen in der Kirche: berufen-befähigt-beauftragt

Die Katholische Frauenbewegung Österreichs hat einen neuen Informationsfolder über die haupt- und ehrenamtlichen Arbeitsbereiche von Frauen in der Kirche aufgelegt. Unter dem Titel „Frauen in der Kirche - berufen, befähigt, beauftragt" werden Tätigkeitsbereiche im Dienst der Vermittlung und der Feier des Glaubens genauso wie im Einsatz für die Mitmenschen und in der Verantwortung für die Gemeinschaft aufgezeigt.

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Ingrid Klein; Foto: Brigitte Ngo Van-Wagner

Päpstliche Auszeichnung für Ingrid Klein

Die ehemalige Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs (kfbö), Ingrid Klein, wurde für ihr langjähriges kirchliches Engagement vor allem auf dem Gebiet der Arbeit mit Frauen mit dem Komturkreuz des päpstlichen Silvesterordens ausgezeichnet. Weihbischof Franz Scharl überreichte im Rahmen eines Festaktes im Wiener Erzbischöflichen Palais am Freitag, 16. Oktober 2009 die hohe Auszeichnung.
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Foto: Pressedienst des Amtes der NÖ. Landesregierung

Niederösterreich ehrte Helene Renner

Die stellvertretende Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, Helene Renner, wurde für ihr ehrenamtliches Engagement in Kirche und Gesellschaft mit dem Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Niederösterreich ausgezeichnet.
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Foto: fotolia

Väter in die Pflicht nehmen

Margit Hauft, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs sieht im einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld nur ersten Schritt zur partnerschaftlichen Kleinkinderziehung. mehr

Foto: Godany

Christinnen müssen Welt gestalten

„Mitten in der Gesellschaft, mitten unter den Menschen und mitten in dieser Kirche wollen wir trotz vieler Schwierigkeiten Welt gestalten. Wir lassen uns dabei von niemand den Platz streitig machen." Dies betonte Margit Hauft zum Abschluss der Sommerstudientagung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs (kfbö) am Freitag, 17. Juli 2009, in Wien. mehr
Dr.in Michaela Moser, theologin und Mitarbeiterin der österreichischen Armutskonferenz, zeigte Prinzipien der Weltgestaltung auf. Foto: kfbö/Rosenberger

Die Welt als Haushalt sehen

Wenn Frauen Zukunft gestalten wollen, sollten sie Welt als Haushalt in den Blick nehmen, als ein Bezugsgewebe, das von der Verantwortung und Sorge füreinander geprägt ist. Dieses Prinzip der Schweizer Theologin Ina Praetorius  griff  Dr.in Michaela Moser bei der Sommerstudientagung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs am Donnerstag, 16. Juli 2009, in Wien auf. „Der Haushalt eignet sich besser als der Markt als Vorbild für die Organisation des Zusammenlebens", plädiert Moser für einen Paradigmenwechsel. Jede/r habe positive und negative Erfahrungen damit, die für die Gestaltung des globalen Haushalts reflektiert übernommen werden müssten. mehr
'Welt der Frau'-Chefredakteurin Dr.in Christine Haiden erörterte mit den Expertinnen Sylvia Gartner, Mag.a Elisabeth Freytag, Maria Vogt und Mag.a Monika Kalcsics wie und auf welchen Gebieten Frauen Zukunft gestalten sollten. Foto: kfbö/Rosenberger

Jede Frau ist Expertin für ihre Zukunftsgestaltung

Zukunftsgestaltung kann nicht nur den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft überlassen werden. Jeder Mensch sollte auf vielfältige Weise seinen Beitrag dazu leisten. Wie Frauen zum verantwortlichen Leben befähigt und zum Engagement motiviert werden können wurde im Rahmen einer Podiumsdiskussion bei der Sommerstudientagung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs am Mittwoch, 15. Juli 2009, in Wien erörtert. Die Fachfrauen auf dem Podium rieten zur Bewusstseinsbildung, zur Stärkung des Vertrauens in die eigenen Fähigkeiten, forderten Ermutigung zu Eigeninitiativen und zu Visionen genauso wie die Entwicklung einer Kultur des Widerstands oder die Bereitschaft zum solidarischen Handeln. mehr
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