Druckansicht - Mittwoch 10. März 2010
Dr.in Michaela Moser, theologin und Mitarbeiterin der österreichischen Armutskonferenz, zeigte Prinzipien der Weltgestaltung auf. Foto: kfbö/Rosenberger
Die Welt als Haushalt sehen
Wenn Frauen Zukunft gestalten wollen, sollten sie Welt als Haushalt in den Blick nehmen, als ein Bezugsgewebe, das von der Verantwortung und Sorge füreinander geprägt ist. Dieses Prinzip der Schweizer Theologin Ina Praetorius  griff  Dr.in Michaela Moser bei der Sommerstudientagung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs am Donnerstag, 16. Juli 2009, in Wien auf. „Der Haushalt eignet sich besser als der Markt als Vorbild für die Organisation des Zusammenlebens", plädiert Moser für einen Paradigmenwechsel. Jede/r habe positive und negative Erfahrungen damit, die für die Gestaltung des globalen Haushalts reflektiert übernommen werden müssten. mehr


'Welt der Frau'-Chefredakteurin Dr.in Christine Haiden erörterte mit den Expertinnen Sylvia Gartner, Mag.a Elisabeth Freytag, Maria Vogt und Mag.a Monika Kalcsics wie und auf welchen Gebieten Frauen Zukunft gestalten sollten. Foto: kfbö/Rosenberger
Jede Frau ist Expertin für ihre Zukunftsgestaltung
Zukunftsgestaltung kann nicht nur den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft überlassen werden. Jeder Mensch sollte auf vielfältige Weise seinen Beitrag dazu leisten. Wie Frauen zum verantwortlichen Leben befähigt und zum Engagement motiviert werden können wurde im Rahmen einer Podiumsdiskussion bei der Sommerstudientagung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs am Mittwoch, 15. Juli 2009, in Wien erörtert. Die Fachfrauen auf dem Podium rieten zur Bewusstseinsbildung, zur Stärkung des Vertrauens in die eigenen Fähigkeiten, forderten Ermutigung zu Eigeninitiativen und zu Visionen genauso wie die Entwicklung einer Kultur des Widerstands oder die Bereitschaft zum solidarischen Handeln. mehr


Die Theologin Mag.a Hannelore Niedermayer zeigte die biblischen Wurzeln für christliche Weltgestaltung auf. Foto: kfbö/Rosenberger
Als Erbin Gottes die Zukunft gestalten
Als ErbInnen Gottes sind ChristInnen berufen die Welt zu gestalten. Dies unterscheide sie gegenüber säkularen Institutionen und Gruppierungen und bewirke andere Handlungsmotive und einen anderen Handlungshorizont, erklärte die Wiener Theologin Mag.a Hannelore Niedermayer am Dienstag, 14. Juli 2009 bei der Sommerstudientagung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs in Wien. Vor mehr als 100 Führungskräften der kfb aus ganz Österreich und Südtirol belegte sie an Hand von biblischen Texten diese These. mehr


Rupprecht
Frauen tragen und prägen die Kirche

Kardinal Dr. Christoph Schönborn dankte bei der Eröffnung der Sommerstudientagung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs für das große Engagement der Frauen in den Pfarren. Die 3000 katholischen Pfarren in Österreich werden in den kommenden schwierigen Jahren einen „unvergleichlich bedeutenden Platz im Netzwerk der Solidarität" einnehmen, denn es gibt nichts Vergleichbares beim Engagement für die Gesellschaft. »mehr



Godany/kfbö
Wechsel im kfbö-Generalsekretariat
Silvia Ursula Ertl, Dipl.Soz.Päd.in(FH), folgt Mag.a Isabella Ehart

Die Katholische Frauenbewegung Österreichs hat eine neue Generalsekretärin: Silvia Ursula Ertl. Die diplomierte Sozialpädagogin arbeitete zuletzt bei der Pfarr-Caritas der Erzdiözese Wien. »mehr



privat
Gott beruft auch Frauen zu Weiheämtern

Der Stillstand in der Diskussion um die Zulassung von Frauen zu Weiheämtern in der katholischen Kirche ist nach Ansicht der Katholischen Frauenbewegung Österreichs sehr bedauerlich und muss gemeinsam überwunden werden. Anlässlich des Festes Peter und Paul am 29.Juni 2009, dem traditionsreichen Tag für Priesterweihen in der katholischen Kirche, appelliert kfbö-Vorsitzende Margit Hauft neuerlich an die Kirchenleitung, auch jene Berufungen zu Weiheämtern zu akzeptieren, die Gott Frauen schenkt.

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Einkommensschere erfordert konkretes Handeln
Die Offenlegung von Gehältern kann nur ein erster, wichtiger Schritt zur Bekämpfung der Benachteiligung von Frauen bei der Entlohnung am Arbeitsmarkt sein. Die Bundesleitung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs appelliert deshalb an die Bundesregierung und die Sozialpartner endlich konkrete Maßnahmen für mehr Einkommensgerechtigkeit zwischen den Geschlechtern zu beschließen. Der diesbezügliche Vorschlag von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek müsse als Impuls für eine effiziente, pragmatische Strategie zur Schließung der Einkommensschere zwischen Männern und Frauen genützt werden.

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Katholische Frauenbewegung Österreichs, A-1010 Wien, Spiegelgasse 3/2
Tel: 01-51552-3697, Fax: 01-51552-3764, E-Mail: office@kfb.at
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