Druckansicht - Freitag 30. Juli 2010
Nord-Süd-Dialog zwischen Frauen fördern
Mag.a Barbara Wandl will als neue Referentin der Katholischen Frauenbewegung Österreichs für die Bereiche Entwicklungspolitik und Aktion Familienfasttag den Erfahrungsaustausch zwischen SpenderInnen und ProjektpartnerInnen forcieren


unknownFür eine bessere und gerechtere Welt möchte sich Mag.a Barbara Wandl engagieren. Die 29jährige Religionspädagogin aus St. Florian bei Linz setzt als neue Referentin der Katholischen Frauenbewegung Österreichs für die Bereiche Entwicklungspolitik und Aktion Familienfasttag dabei auf den Dialog. Die Oberösterreicherin will den Erfahrungsaustausch zwischen interessierten Frauen im Land und den Projektpartnerinnen der kfbö in Asien und Lateinamerika forcieren. Sie hofft, dass dabei verbindende Ideen zur Überwindung des Nord-Südgefälles gefunden werden. Ihr Engagement beruht auf der Überzeugung, dass jeder Mensch ein Stück beitragen kann, um die Welt zu verändern.
Mag.a Barbara Wandl übernimmt ihre Funktion von Mag.a Beate Gratzer MSc, die in ihre Heimat Steiermark zurückgekehrt ist, um in Leoben ein Projekt für Lanzeitarbeitslose zu betreuen. Wandl studierte in Wien und Bombay, wobei Sozialethik und feministische Theologie Schwerpunkte bildeten. Reisen ist ihre große Leidenschaft. Die Eindrücke von ihren Aufenthalten in den benachteiligten Ländern des Südens, aber auch ihr Glaube und ihre Spiritualität motivierten sie zum entwicklungspolitischen Engagement. Erfahrungen mit der konkreten Entwicklungszusammenarbeit sammelte sie bei einem Einsatz in einem Projekt zur Stärkung der Frauenrechte in Indien.

Entwicklungspolitische Leistungen der kfbö mehr hervorheben
Bei der Katholischen Frauenbewegung Österreichs ist sie nun vor allem für die Durchführung der traditionsreichen Aktion Familienfasttag zur Förderung von Frauenprojekten in Asien und Lateinamerika sowie für den Schwerpunktbereich Anwaltschaft für eine gerechtere Welt  zuständig. Sie möchte auf der fachlichen Ebene mit gediegener Recherche gute Vorarbeit leisten, ihr Wissen an die Frauen in den Pfarrgruppen weitergeben und durch analysierende Arbeit neu Impulse setzen. Wichtig ist ihr, die enwicklungspolitischen Leistungen der kfbö transparenter und bekannter zu machen. Sie möchte die kfbö noch mehr mit nichtkirchlichen Gruppierungen verknüpfen und das oft von Vorurteilen gegenüber katholischen Initiativen geprägte Image aufmöbeln.
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Die Katholische Frauenbewegung Österreichs setzt sich im Arbeitsjahr 2009/10 mit einem verantwortlichen Lebensstil auseinander und motiviert Frauen zur Zukunftsgestaltung. 



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