Der Altbischof hob den "unersetzlichen Einsatz" der haupt- sowie besonders der ehrenamtlich in der katholischen Kirche tätigen Frauen hervor. Es sei nicht auszudenken, welche Auswirkungen es auf die Kirche gäbe, wenn sie einmal alle ausfielen.
Der Bischof ermutigte die Frauen, nicht die Hoffnung aufzugeben, sondern sich gegenseitig zu bestärken. "Mutig und zuversichtlich" sollten die Mitglieder der kfb ihre Arbeit fortsetzen und die gesamte Kirche für die Sorgen und Anliegen der Frau sensibilisieren.
Dank für großartige Aufbauarbeit der kfbö
Aichern dankte der Katholischen Frauenbewegung für deren " wirklich großartige Aufbauarbeit in der Kirche und Gesellschaft in Österreich". Die Bildungsarbeit der kfbö sei "gewaltig". Insbesondere die Bewusstseinsbildung der Bevölkerung für weltweite Zusammenarbeit und Solidarität, wie sie über die Aktion Familienfasttag der kfb praktiziert werde, spreche auch jene an, die keinen persönlichen Bezug zur katholischen Kirche haben.
"Sie sind ein Motor der kirchlichen Erneuerung", betonte Aichern. Der Altbischof hofft, dass die Frauen "nicht von uns Männern behindert werden, sondern dass es ein gutes Miteinander gibt."
Margit Hauft, Vorsitzende der kfbö, dankte Bischof Aichern für dessen großes Engagement und Verständnis für die Anliegen der Frauen. Er sei nicht nur oft schützend vor den Frauen, sondern auch immer zu ihnen gestanden. Denn er konnte sich immer sicher sein, dass die kfbö Ja zur Kirche sagt, freilich oft nicht ohne "aber", weil auf den speziellen weiblichen Aspekt hingewiesen werden musste.
Im Rahmen der kfbö-Vollversammlung in Graz sollte die Amtsübergabe an den neuen Referenten für Frauenbelange in der Österreichischen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Alois Schwarz erfolgen. Der Kärntner Diözesanbischof musste jedoch wegen eines Priesterbegräbnisses diesen Termin kurzfristig absagen.





