Druckansicht - Dienstag 7. September 2010
kfbö-Leitung wiedergewählt
Die Katholische Frauenbewegung Österreichs hat bei ihrer Vollversammlung am 12. Mai 2006 in Graz Margit Hauft für weitere drei Jahre zur Vorsitzenden gewählt. Auch ihre beiden bisherigen Stellvertreterinnen Helene Renner, Vorsitzende der kfb in der Diözese St. Pölten, und Josefine Schlechter aus der Erzdiözese Salzburg wurden wiedergewählt.


Die österreichische Bischofskonferenz muss dieses Wahlergebnis allerdings noch bestätigen. Dieses ehrenamtlich tätige Leitungsteam der kfbö ist seit November 1999 im Amt.

 

Ziel des wiedergewählten Leitungsteams ist es, die Katholische Frauenbewegung auf allen Ebenen spürbar zu machen. "Es gilt alles zu tun, um unseren Basisfrauen ein selbstbewusstes Arbeiten und Auftreten zu ermöglichen." Die rund 200.000 kfb-Mitglieder sollen motiviert und unterstützt werden, ihr Engagement nicht nur als Dienst an der Kirche zu sehen, sondern auch das persönliche Wachsen, den sich erweiternden Horizont und die grenzüberschreitende Zusammengehörigkeit nicht aus den Augen zu verlieren.

Margit Hauft, stammt aus Wels, wo sie zehn Jahre den "Treffpunkt der Frau", ein kfb- Bildungs- und Begegnungszentrum, leitete. Bis heute ist sie intensiv als Erwachsenenbildnerin vor allem im Bereich von Selbstbewusstseinsseminaren für Frauen tätig und häufig angefragte Referentin. Von 1992 bis 2002 war sie Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung in Oberösterreich. Von 1997 bis 2003 leitete sie die neu gegründete Frauenkommission der Diözese Linz. In der katholischen Kirche in Oberösterreich ist Hauft seit 1999 Präsidentin der Katholischen Aktion und geschäftsführende Vorsitzende des Pastoralrates. Seit 2001 vertritt sie das Land Oberösterreich im ORF-Stiftungsrat.
Die 56jährige Erwachsenenbildnerin ist verheiratet, hat vier Töchter und einen Enkelsohn.

Helene Renner, 59 , kommt aus Pöchlarn in Niederösterreich, wo sie sich von frühester Jugend an kirchlich engagierte. Die gelernte Apothekenlaborantin ist verheiratet, hat vier Kinder und drei Enkelkinder. Seit 1993 ist sie Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung und seit März 1999 Vizepräsidentin der Katholischen Aktion der Diözese St.Pölten. Da sie sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich engagiert,  ist ihr die Auseinandersetzung mit Wert und Anerkennung der Freiwilligenarbeit ein besonderes Anliegen.

Josefine Schlechter, 55, wohnt in Kössen, einer Gemeinde im Tiroler Anteil der Erzdiözese Salzburg. Sie ist als Erwachsenenbildnerin tätig, hat zwei Töchter, drei Enkelkinder und ist verheiratet. Von 1997 ­ 2005 leitete sie die kfb in der Erzdiözese Salzburg. Die Aktion Familienfasttag sowie das entwicklungspolitische Engagement der kfbö gehören genauso zu ihren ehrenamtlichen Arbeitsschwerpunkten wie Persönlichkeitsbildung. 

 

 

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Die Katholische Frauenbewegung Österreichs setzt sich im Arbeitsjahr 2009/10 mit einem verantwortlichen Lebensstil auseinander und motiviert Frauen zur Zukunftsgestaltung. 



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