Männer ans Sterbebett
Mehr Engagement der Männer bei der Begleitung sterbender Verwandter wünscht sich die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, Margit Hauft. Anläßlich des Welthospiztages am 8.Oktober appelliert Hauft an die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft eine Motivationskampagne für die bisher vor allem von Frauen praktizierte Familienhospizkarenz durchzuführen. "Nur 1159 Personen - davon 84 Prozent Frauen haben in zweieinhalb Jahren dieses sozialpolitische Vorzeigemodell der Regierung in Anspruch genommen", bedauert Hauft. Ein Grund dafür sei sicherlich auch die mangelnde finanzielle Absicherung.
Die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs fordert deshalb erneut einen Rechtsanspruch auf finanzielle Unterstützung bei der Sterbebegleitung.
"Wer Leben von der ersten bis zur letzten Sekunde schützen will, muss mehr Geld für Sterbebegleitung zur Verfügung stellen, nicht nur um mehr Hospize zu schaffen, sondern auch um die Menschen wieder zum Dienst am Sterbebett zu ermutigen und zu befähigen", betont Margit Hauft.



