Druckansicht - Freitag 30. Juli 2010
Die Kraft ist weiblich
7000 Frauen feierten gemeinsam mit zahlreichen Festgästen in Salzburg "60 Jahre Katholische Frauenbewegung Österreichs" ­ Frauenministerin Bures ruft zur weiteren parteiübergreifenden Zusammenarbeit auf.

Unter dem Motto" die Kraft ist weiblich" feierten am Samstag, 2. Juni 2007 in Salzburg rund 7000 Frauen aus ganz Österreich und Südtirol gemeinsam mit zahlreichen Festgästen den 60.Geburtstag der Katholischen Frauenbewegung Österreichs. Frauenministerin Doris Bures, die Staatsekretärinnen Christine Marek und Christa Kranzl sowie Landeshauptfrau Maga. Gabi Burgstaller und die Präsidentin der Katholischen Aktion Österreichs, Dr.in Luitgard Derschmidt würdigten beim Festakt auf dem Kapitelplatz das große Engagement  der kfbö in Kirche und Staat. Sie forderten die mit rund 200.000 Mitgliedern größte Frauenorganisation des Landes zur weiteren parteiübergreifenden Zusammenarbeit auf. Denn trotz unterschiedlicher Weltanschauungen gibt es, wie Frauenministerin Doris Bures betonte, gemeinsame Schnittstellen im Engagement für die gerechte Verteilung von Vermögen, Macht und Einfluss zwischen Männern und Frauen und zwischen Arm und Reich. Die Solidarität sei dabei ein gemeinsamer Grundpfeiler.

Landeshauptfrau Burgstallter dankt für Prägung durch kfbö
Die sozialistische Salzburger Landeshauptfrau Mag.a Gabi Burgstaller dankte mit sehr persönlichen Worten für "die unglaublich positive Prägung", die sie in ihrem Leben durch die Katholische Frauenbewegung erfahren durfte. "Denn eigentlich haben sie mich neben meiner Mutter und meiner Familie gelehrt, wie wichtig es ist, über den Tellerrand hinaus zu schauen". Die kfbö habe ihr nicht nur  vermittelt, dass die Kirche auch weiblich ist. Sie habe ihr auch sehr bald mit der Aktion Familienfasttag gezeigt, was gelebte Solidarität ist und welche Bedeutung Hilfe zur Selbsthilfe hat. Denn bereits  als Kind wurde sie durch diese entwicklungspolitische Initiative der kfbö über die schwierigen Lebensbedingungen von Menschen in anderen Ländern informiert und  zum Teilen motiviert. Burgstallter wünschte der Katholischen Frauenbewegung weiterhin " jene weibliche Kraft, die Berge versetzt, die Hürden abbaut, Brücken schlägt, damit die Menschen zueinander finden."

An dem Festakt nahmen auch die oberösterreichische Landtagspräsidentin Angela Orthner, Caritaspräsident Franz Küberl, VertreterInnen  zahlreicher Schwesternorganisationen aus anderen christlichen Kirchen und den Nachbarländern teil. Der Generalvikar der  Erzdiözese Salzburg, Prälat Dr. Hansjörg Hofer sowie Mitglieder des Domkapitels waren anwesend. Der Salzburger Erzbischof Dr. Alois Kothgasser war überraschend an der Teilnahme am Festakt verhindert.

Er feiert dann am Nachmittag mit den Frauen einen Festgottesdienst im Salzburger Dom. Dabei dankte er für deren Einsatz für das Evangelium und die Menschen. Bei der Messfeier wurde auch eine Botschaft des Apostolischen Nuntius Dr. Edmond Farhat verlesen. Darin wird die kfbö ermutigt, weiterhin für die Interessen der Frauen und Familien in Kirche und Staat einzutreten

Altbischof Aichern dankt für vertrauensvolle Zusammenarbeit
Dank und Glückwünsche der Kirche übermittelte bereits am Freitagabend, 1. Juni 2007, bei einer Vesper in der Basilika Maria Plain bei Salzburg der ehemalige, langjährige Österreichische Frauenbischof Maximilian Aichern. Für den Linzer Altbischof  ist die Katholische Frauenbewegung "ein Garant für die religiöse Erziehung in der Familie und für die gläubige, weltoffene Lebenanschauung  in den Pfarren." Er dankte der größten Laienorganisation der katholischen Kirche Österreichs für ihre zahlreichen lebendigen Impulse, für die gute Zusammenarbeit und das vertrauensvolle Klima, das nicht nur er, sondern über Jahrzehnte hindurch auch seine Vorgänger  im Amt des Frauenbischofs so empfunden hätten.
Im Rahmen der Vesper wurde in der Basilika Maria Plain eine Gedenktafel enthüllt. Denn die Katholische Frauenbewegung Österreichs wurde im Jahr 1947 am Christi Himmelfahrtstag in dieser Wallfahrtskirche gegründet.



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Die Vorsitzende der kfbö, Margit Hauft, enthüllte in der Basilika Maria Plain eine
Gedenktafel, die an die Gründung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs
vor 60 Jahren in diesem Gotteshaus erinnert.


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Der ehemalige, langjährige Frauenbischof Maximilian Aichern segnete im Rahmen
einer Vesper eine an die Gründung der kfbö erinnernde Gedenktafel.

Fotos: Hauft/kfbö
Bei Nennung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs
ist der Abdruck honorarfrei.


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Rund 7000 Frauen aus ganz Österreich und Südtirol feierten auf dem Kapitelplatz
in Salzburg den 60. Geburtstag der Katholischen Frauenbewegung Österreichs.


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Staatssekretärin Christine Marek, Frauenministerin Doris Bures,
Staatsekretärin Christa Kranzl, Landeshauptfrau Maga. Gabi Burgstaller
(v.l.n.r) gratulierten der kfb und luden zur parteiübergreifenden
Zusammenarbeit für Frauenanliegen ein.


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Frauenministerin Doris Bures ruft zur parteiübergreifenden Zusammenarbeit auf.
Fotos: Bürgler/kfbö


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Landeshauptfrau Mag.a Gabi Burgstaller dankt der kfbö für den Impuls zum
"Blick über den Tellerrand".
Fotos: Bürgler/kfbö


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Abschließender Höhepunkt der Jubiläumsfeier war ein Gottesdienst mit Erzbischof
Dr. Alois Kothgasser im Salzburger Dom.

Fotos : Bürgler/kfbö
Bei Nennung von kfbö Abdruck honorarfrei.
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Die Katholische Frauenbewegung Österreichs setzt sich im Arbeitsjahr 2009/10 mit einem verantwortlichen Lebensstil auseinander und motiviert Frauen zur Zukunftsgestaltung. 



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